Die mit Sport erzeugte Überanstrengung des Herzkreislaufsystems und der Muskeln führen zwangsweise zu einer Übersäuerung. Eine derartige Übersäuerung entsteht hauptsächlich beim Training im anaeroben Bereich. Wurde früher Laktat dafür verantwortlich gemacht, ist das heute eher umstritten. Fest steht jedoch, dass die Übersäuerung im Blut nach einer anstrengenden Tätigkeit steigt. Um im Training schließlich Muskeln aufzubauen und nicht abzubauen, benötigt der Körper nach einem anstrengenden Training (vor allem beim Krafttraining mit schweren Gewichten) hochwertiges Eiweiß. Jedoch wirkt insbesondere tierisches Eiweiß zusätzlich ansäuernd auf den Körper. Was kann man also als sportlich aktiver Mensch tun? Wie viel Eiweiß ist überhaupt gesund? Ist ein basisches Proteinpulver die Lösung? Wir haben die Antworten für dich!

Das Problem mit der Säure

Dem Laufmagazin Runner’s World zufolge, fällt laut einer Studie der pH-Wert der extrazellulären Flüssigkeit in den Muskeln ins Saure lange bevor der Laktatanstieg im Blut überhaupt messbar ist. Bereits nach fünf Minuten moderater Belastung sank innerhalb der Studie der pH-Wert von 7,4 auf unter 7,0.

Nun kommt jedoch das wahre Problem zum Vorschein: Um den Anstieg der Säure im Körper abzupuffern, werden die knochenabbauenden Zellen (so genannte Osteoklasten) zehnmal so aktiv wie normal. Das setzt wiederum Basen aus den Knochen frei. Zum Abbau der Säuren verbraucht der Körper wiederum Protein, das jedoch der Körper eigentlich zum Muskelaufbau benötigt. Die Folgen einer ständigen Übersäuerung nach dem Training sind vielfältig – sowohl die Verletzungsgefahr als auch die Regenerationszeit steigt an.

Ist eine basische Ernährung die Lösung?

Die Lösung für das Problem der Übersäuerung während und nach dem Training scheint relativ einfach: eine basenüberschüssige Ernährung. Um den Muskelaufbau und die Regeneration zu fördern, sind jedoch zudem moderate Mengen an Proteinen empfehlenswert. Die meisten Proteinpulver am Markt bestehen jedoch aus tierischem Eiweiß und Weizen, welche extrem ansäuernd sind und dem Körper bei der Regeneration eher schaden als helfen.

Eine ausgezeichnete Alternative sind vegane Proteinquellen, die es auch als Pulver gibt. Aus eigener Erfahrung können wir unter anderem das Garden of Life Rohprotein empfehlen. Die Eiweißquellen dieses Pulvers sind roh, vegan und bio. Das leichtverdauliche Eiweiß besteht aus gekeimten braunen Reis, Amaranth, Quinoa, Hirse, Linsen, Buchweizen und anderen Saaten bzw. Samen. Es liefert 17 Gramm Protein auf 22 Gramm (Tagesdosis) und enthält zudem wertvolle, natürliche Probiotika, Enzyme und Vitamin A, D, E und K. Und das ganz ohne Zusatzstoffe.

Wer sich ausgewogen, abwechslungsreich und möglichst vollwertig ernährt, muss in der Regel kein zusätzliches Eiweiß in Form von Proteinpulver zu sich nehmen.

Am besten gibt man das neutrale Pulver in einen Smoothie, welchen man dann direkt nach dem Training zu sich nimmt. Wer das Pulver nur mit Wasser anrührt, kann auch auf die Varianten Schokolade und Vanille zurückgreifen.

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