Der neue Fitness-Shake Veganfit+ soll nicht nur Eiweiß sondern auch wichtige Nährstoffe liefern und dabei neben dem Muskelaufbau auch die Verdauung unterstützen. Als „veganes Proteinpulver ohne Kompromisse“ wurde es über ein Jahr lang von einem Team aus Ernährungswissenschaftlern, Biochemikern und Sporterln entwickelt. Für uns war dieser Anspruch Grund genug, das Proteinpulver ausgiebig zu testen. Wir haben für dich das Pulver über zwei Wochen genau unter die Lupe genommen.

Ungewöhnliche Zutatenliste

Ähnlich wie andere vegane Proteinpulver (beispielsweise von ProFuel) enthält Veganfit+ ebenso Erbsen-, Hanf- und Reisprotein. Die restliche Zutatenliste ist aber schon etwas ausgefallener. So findet sich in dem Pulver ein DHA-reiches Öl aus Mikroalgen, natürliches Calcium und Magnesium, Maca, B-Vitamine sowie probiotische Bakterien.

Mit dieser ungewöhnlichen Kombination an Nährstoffen soll das Pulver den Körper mit so gut wie allen wichtigen Nährstoffen versorgen. Die probiotische Bakterien machen das Pulver leicht verdaulich. Maca soll außerdem als Superfood einen Extra-Energiekick liefern.

Proteinmischung

Jeder Sportler weiß, dass man Eiweiß benötigt, um Muskeln aufzubauen. Davon abgesehen ist Eiweiß aber generell ein wichtiger Makronährstoff, denn alle Zellen bestehen aus Eiweiß. Auch für das Immunsystem sowie die Enzym- und Hormon-Produktion wird Eiweiß benötigt. Veganfit+ setzt auf eine Mischung aus Reis-, Erbsen- und Hanfprotein.

Der Vorteil dieser Mischung ist die gute Verträglichkeit und, dass diese das komplette Aminosäurenspektrum abdeckt. Durch das Hanfprotein wirkt die Mischung außerdem basenbildend. Aus unserer Sicht ist die Zusammensetzung der Proteine einwandfrei, da sich die unterschiedlichen Eiweißquellen sehr gut ergänzen. Der Eiweißgehalt des Pulvers von 65% ist für ein veganes Proteinpulver mittelmäßig. Das Plantein-Pulver von ProFuel verfügt im Vergleich beispielsweise sogar über 77% Eiweißgehalt.

Maca

In Veganfit+ ist auch etwas Maca enthalten. Wir haben schon häufig auf die vielfältigen Vorteile des südamerikanischen Superfoods aufmerksam gemacht. In der Mischung mit dem Eiweiß soll es vor allem die Regeneration fördern. Aus unserer Sicht ist in einem Shake aber zu wenig Maca enthalten, um spürbare Effekte zu erzielen. Nach etwas Eingewöhnungszeit sollte man schließlich ein bis zwei Esslöffel der Knolle zu sich nehmen.

Quinoasprossen

Quinoa ist das perfekte Pseudogetreide für Sportler, da es eine ausgezeichnete Quelle vieler wertvoller Nährstoffe ist. Die Sprossen der glutenfreien Körnerfrucht enthalten eine Menge Vitamin B und sekundäre Pflanzenstoffe. Sie sollen außerdem entzündungshemmend und verdauungsfördernd wirken.

Algenöl

Die ungesättigte Fettsäure DHA wurde lange Zeit ausschließlich aus Fischen gewonnen. Seit einigen Jahren gibt es aber auch eine vegane Variante aus Algenöl. Die Omega 3-Fettsäuren sollen Gelenke schützen und die Durchblutung fördern.

Chia-Samen sind ebenso eine gute Quelle für Omega 3-Fettsäuren.

Probiotika und Pflanzenextrakte

Auf der Zutatenliste des Proteinpulvers stehen weiters probiotische Bakterien (Lactobacillus acidophilus) für eine bessere Verdauung. So soll auch eine gesunde Darmflora gefördert werden. Die Mischung aus Frucht- und Pflanzenexktrakten wird leider nicht genauer definiert. Sie soll einen sehr hohen ORAC-Wert haben und damit die Zellen vor oxidativem Stress schützen. Des Weiteren stecken Vitamin B12, B2 sowie Calcium und Magnesium in dem Pulver. Alles wiederum wichtige Nährstoffe für sportlich aktive Menschen.

Geschmack und Fazit

Wir haben beide Varianten von Veganfit+ getestet. Schokolade hat uns dabei eindeutig besser geschmeckt, da Vanille eher geschmacksneutral war. Wenn man das Pulver in einen Smoothie mixt, ist Vanille aber auch sehr gut geeignet. Die Schoko-Variante kann man dank der Stevia-Süße auch gut mit Wasser zubereiten.

Die Zusammensetzung des Proteinpulvers ist äußerst spannend und aus unserer Sicht auch sinnvoll. Allerdings bezweifeln wir, dass mit einem Shake nach dem Training alle wichtigen Nährstoffe gedeckt sind. Man müsste schon jeden Tag zwei Shakes trinken, um einen großen Vorteil aus der Wirkung zu ziehen. Eine Packung reicht leider nur für 13 Shakes, selbst bei einem Shake pro Tag kommt man so nicht mal zwei Wochen aus. Das wiederum erzeugt leider eine Menge Müll und unnötige Transportwege. Andere Proteinpulver sind in 1kg-Behälter erhältlich während es bei Veganfit+ nur 400g sind.

Das Pulver kommt ganz ohne künstliche Aromen aus und die Mischung aus Proteinen, Probiotika und Maca ist aus unserer Sicht sehr sinnvoll und für aktive Menschen bestimmt empfehlenswert. Man sollte allerdings den Shake nicht als Ersatz für eine gesunde Ernährung benutzen.

Das Pulver selbst lässt sich sehr gut in Wasser oder Pflanzenmilch auflösen. In Smoothies macht sich vor allem die Variante mit dem Vanillegeschmack gut. Wir haben in dem Testzeitraum von zwei Wochen keinerlei andere Nahrungsergänzungsmittel zu uns genommen und jeden Tag einen Shake getrunken. In diesem Zeitraum konnten wir keine großen Veränderungen bemerken, außer dass sich hin und wieder leichte Gelenkschmerzen breit machten, da wir auch unsere Gelenkskapseln mit Weihrauchextrakt und MSM weggelassen haben.

Der geringe Fettgehalt macht das Pulver auch tauglich für eine HCLF-Ernährung. Das Pulver ist auf jeden Fall sehr gut verträglich und geschmacklich auch in Ordnung.

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2 Kommentare

  1. Sehr schöner Bericht muss ich sagen, sehr umfangreich. Ich bin nicht so der Freund von Proteinpulver auch wenn es vegan ist. Muss auch sagen ich mache nicht so viel Sport, ich fahre in der Woche so cirka 150 Kilometer Rad und mache jeden Tag noch Liegestütze! Ich denke auch das man mit einer ausgewogene Ernährung alles abdecken kann. LG aus Frankfurt Frankie!

    1. Danke dir! 🙂 Solange man sich vollwertig (pflanzenbasiert) und ausgewogen ernährt, sollte es überhaupt kein Problem sein genug Eiweiß zu bekommen. Wenn man wirklich sportlich sehr aktiv ist und Masse aufbauen möchte, dann ist es eine bequeme Lösung um Muskeln aufzubauen. 🙂

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