Milch steht bei vielen Menschen täglich am Speiseplan: im Müsli, in Suppen, in Soßen oder auch pur als Erfrischung. Tierische Milch gilt jedoch als Säurebildner schlechthin und ist in letzter Zeit immer mehr in Verruf geraten. Im Rahmen einer ausgewogenen, gesunden Ernährung muss man aber keinesfalls auf Milch verzichten. Pflanzliche Milch ist gut verträglich und zudem größtenteils basisch. Der Umstieg fällt mittlerweile ganz einfach, da die Auswahl sehr umfangreich ist.

Die Milch-Lüge

Von unseren Großeltern wissen wir, dass Milch gesund ist und für starke Knochen sorgt. Eine schwedische Studie aus dem Jahr 2014 hat bewiesen, dass der Konsum von Milch entgegen dieser Meinung die Lebenserwartung deutlich verringert und sogar das Risiko von Knochenbrüchen signifikant erhöht. Wer regelmäßig Milch trinkt, setzt den Körper einem erhöhten oxidativen Stress aus.

Milch steht außerdem in Verdacht, die folgenden (wissenschaftlich belegten) negativen Nebenwirkungen mit sich zu bringen:

  • Regelmäßiger Milchkonsum führt zu einem höheren Prostata- und Eierstockkrebsrisiko.
  • Das Protein der Kuhmilch könnte ein Auslöser von Typ 1 Diabetes sein.
  • Länder mit erhöhtem Milchkonsum weisen höhere Raten von Multiple Sklerose auf.
  • Tierische Milch kann Entzündungen im Körper begünstigen und ist außerdem ein Auslöser von Akne.
  • Rosacea-Betroffene sollten Milch unbedingt meiden.
  • Der Großteil der Menschen kann Milch aufgrund von Laktoseintoleranz nicht richtig verdauen, es ist auch eines der häufigsten Allergene.

Gesunde und basische Alternativen

Mittlerweile gibt es eine Reihe an Alternativen zu tierischer Milch. Pflanzliche Milch kann beispielsweise aus Getreide, Nüssen und Bohnen hergestellt werden. Die meisten dieser Alternativen zu tierischer Milch sind nicht nur deutlich gesünder sondern auch basisch.

Hier einige Alternativen und ihre Anwendungsgebiete:

  • Mandelmilch – leicht süßlich, perfekt für Müsli, Getreidekaffee und ähnliches
  • Kokosmilch – perfekt für Currys und Soßen
  • Sojamilch – der Klassiker
  • Dinkelmilch – süßlich und damit perfekt für das Frühstück
  • Hafermilch – eigener Geschmack (wirkt leicht ansäuernd)
  • Reismilch – eher geschmacksneutral bis süßlich (säurebildend)
Man kann sich auch ein basisches Joghurt aus Kokonussmilch ganz einfach selber machen!
Pflanzenmilch
Pflanzliche Milch kann aus Getreide, Bohnen oder Nüssen hergestellt werden.

Knochendichte verbessern

Hingegen der Volksweisheit dass Milch gut für die Knochen ist, zeigt sich, dass jene Länder mit dem meisten Milchkonsum auch die höchste Osteoporose-Rate haben. Wenn du deine Knochendichte verbessern möchtest, solltest du also auf tierische Milch und Milchprodukte vollkommen verzichten. Deinen Kalziumbedarf kannst du auch optimal mit pflanzlicher Ernährung decken. Regelmäßiger Sport hilft außerdem dabei, die Knochendichte zu verbessern.

Quelle

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3 Kommentare

  1. Hallo, mich beschäftigt seit längerem eine Frage: es heißt ja,man solle keine Milch mit frischen Früchten (z.b. im Müsli) essen. trifft das auf mandel- oder hafermilch dann auch zu? oder ist das in Verbindung mit Obst besser verträglich?

    Vielen dank für die Antwort!

    Maria

    1. Hallo liebe Maria,

      auf pflanzliche Milch trifft das erfahrungsgemäß nicht zu, da das Obst eher in Kombination mit tierischen Eiweiß Probleme macht. Aber probier es am besten selbst aus und schau was dir gut tut. 🙂

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