Nüsse sind bekanntlich ein leckerer und wertvoller Snack für Zwischendurch. Sie gelten als gesund, nährstoffreich und werden in Rezepten oftmals zu herrlichen Gerichten verarbeitet. Doch gibt es überhaupt basische Nüsse? Im Internet findet man unzählige Listen mit basischen Lebensmitteln, doch kaum Informationen zu Nüssen. Wir zeigen dir, welche Nüsse basisch und zudem äußerst wertvoll für deine Gesundheit sind! Außerdem stellen wir dir drei besonders empfehlenswerte Nüsse vor.

Gesunde Nüsse

Waren Nüsse lange Zeit als Dickmacher bekannt, zeigten zahlreiche wissenschaftliche Studien, dass Nüsse eine Reihe von positiven Wirkungen auf unsere Gesundheit mit sich bringen. Vor allem die ungesättigten Fettsäuren, Antioxidantien und Vitamine der Nüsse machen sie zu wahren Nährstoffbomben. Mandeln, Pistazien und Walnüsse wirken nicht nur basisch auf den Körper, sie besitzen auch eine Menge gesundheitlicher Vorteile.

Basische Nüsse

Ausgehend von der einschlägigen Fachliteratur haben wir die folgende Liste über basische Nüsse ausgearbeitet. Man sollte jedoch beachten, dass Nüsse unabhängig von ihrer sauren oder basischen Wirkung äußerst gesund und im Rahmen einer abwechslungsreichen Ernährung wertvolle Nährstofflieferanten sind.

Folgende Nüsse gelten als basisch:

  • Mandeln (übermäßig basisch im Vergleich)
  • Sonnenblumenkerne
  • Kürbiskerne
  • Macadamianüsse
  • Paranüsse
  • Frische Walnusskerne (direkt vom Baum gepflückt)
  • Sesam (gehört allerdings nicht direkt zu den Nüssen)

Bei Cashewkernen, gerösteten Sojabohnen und getrockneten Walnusskernen ist sich die Literatur nicht einig. Davon solltest du am besten im Rahmen einer basischen Ernährung also nicht allzu viel vernaschen. Es kommt aber auch hier immer auf die Kombination der Lebensmittel an, denn die positive Auswirkung der Nüsse auf die Gesundheit überwiegt hier auf jeden Fall. In Kombination mit Obst sind Nüsse schon lange als gesunder Snack zwischendurch bekannt. Ob man die Nahrungsmittel aber wirklich so kombinieren sollte, ist umstritten.

Mandeln

Eine Handvoll Mandeln am Tag kann dabei helfen, den Appetit zu regulieren und die Glukosekonzentration im Blut zu verbessern. Sie gelten zudem als natürliches Mittel gegen Bluthochdruck, erhöhtem Cholesterin und Diabetes. Mandeln enthalten auch hochwertiges Eiweiß, Calcium und Vitamine der B-Gruppe. Damit sind sie zwischendurch eine tolle Alternative zu sauer wirkenden Süßigkeiten.

Macadamia

Dies Nüsse aus Australien haben einen sehr hohen Fettanteil. Schon eine Handvoll verfügt über 200 Kalorien. Dennoch ist die Nuss in Maßen genossen eine sehr wertvolle Quelle von ungesättigten Fettsäuren, die für einen gesunden Stoffwechsel benötigt werden. Wie viele andere Nüsse wirkt sich die Macadamia-Nuss positiv auf den Cholesterinspiegel aus. Bei den Mineralstoffen punktet sie mit Kalzium, Magnesium, Kalium und Kalzium. Eine optimale Kombination für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen aber auch für sportlich aktive Menschen, die derartige Krankheiten vorbeugen möchten. Schon eine Macadmia am Tag hilft, den Körper mit vielen Mineralstoffen zu versorgen.

Walnüsse

Die in Mitteleuropa heimischen Walnüsse sind reich an zahlreichen Mineralstoffen und besitzen eine Menge Vitamin E. Sportlich aktive Menschen profitieren vom in Walnüssen enthaltenen Arginin, welches die Blutgefäße erweitert und somit den Blutdruck senken kann. Zudem enthalten Wallnüsse alpha-Lonelensäure, einen essentiellen Nährstoff. Dieser wird zur Bildung von DHA und EPA benötigt. Außerdem spielt dieser eine wichtige Rolle bei Entzündungsprozessen. Walnüsse sind zudem auch eine wertvolle, pflanzliche Quelle für Omega 3-Fettsäuren. Damit sind sie für Veganer eine hochwertige Alternative zu Fisch.

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4 Kommentare

  1. Ich versuche mit über die Basen- Säurebilanz ein Bild zu machen. Das ist aber schwer, da in verschiedenen Listen die Lebensmittel anders eingeordnet werden. Sie bezeichnen Mandeln als die basischte aller Nüsse. In der Liste vom Institut für Prävention und Ernährung sind Mandeln „sauer“. Und die basischte Nuss ist die Haselnuss. Das gleiche gilt für andere Lebensmittel. Auf der einen Liste sauer, auf der anderen basisch.

    1. Hallo! Ja, leider gibt es hier einige Unstimmigkeiten in der Literatur. Am besten man hört in diesem Fall auf den eigenen Körper. Nüsse sollte man allerdings ohnehin nur in geringen Mengen zu sich nehmen, da sie sehr nährstoffreich sind.

      1. „Nüsse sollte man nur in geringen Mengen zu sich nehmen, da sie sehr nährstoffreich sind.“

        Selten so einen sinnfreien Satz gelesen. Klingt so als wäre ein hoher Nährstoffgehalt etwas Negatives. =D „Soll man..“ ist auch so schön fundiert…. Ich weiß, es geht dabei um die ungesättigten Fette. Dabei übersieht man aber dass diese Fette nicht ungesund sein müssen sondern können. Kommt ganz auf Lagerung und sonstige Ernährung an. Bei den Affenmenschen gehören Nüsse zu den wesentlichen Lebensmitteln. Und biochemisch gesehen unterscheidet sich ihr Stoffwechsel von Unserem nur sehr geringfügig. Insofern kann ein etwas mehr höchstens dem Geldbeutel schaden.

        1. Hallo Daniel,

          danke für deinen Kommentar. Ein hoher Nährstoffgehalt ist auf keinen Fall etwas negatives. Jedoch stecken in Nüssen jede Menge Fette und Kalorien. Wenn du mal überlegst welcher Aufwand mit dem Öffnen einer Nuss verbunden ist, dann sollte relativ schnell klar werden dass Nüsse nicht dafür gemacht sind, in großen Mengen zu sich genommen zu werden. Natürlich kommt es auch auf die restliche Ernährung an. Davon abgesehen werden viele Nüsse mit bedenklichen Chemikalien behandelt und haben meistens einen sehr hohen CO2-Abdruck bzw. Transportweg.

          Meine persönliche Meinung ist, mit Nüssen sparsam umzugehen und wenn möglich regionale Nüsse in die Ernährung einzubauen. Und wenn man mal 10 Walnüsse mit der eigenen Hand geknackt hat, dann hat man meistens auch genug. 🙂

          Nussige Grüße! 🙂

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