Buchweizen ist ein wahres Superfood und hat viele positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Vor allem bei Krankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck sollte man öfters zu dem Pseudogetreide greifen. Buchweizen kann gekocht oder gekeimt werden und ist vielseitig in der Verarbeitung. Das Knöterichgewächs ist frei von Gluten und reich an gesunden Inhaltstoffen. Die gekeimten Körner sind voll mit wertvollen Mineralstoffen, Proteinen und Enzymen. Für Sportler interessant: Buchweizen liefert alle acht essentiellen Aminosäuren in einem günstigen Aminosäureprofil.

Die positiven Effekte von Buchweizen

Die Vielfalt der positiven Auswirkungen beim regelmäßigen Verzehr von Buchweizen sind beeindruckend:

  • Buchweizen soll der Universität von Manitoba (Kanada) zufolge den Blutzuckerspiegel regulieren können
  • durch die Substanz Rutin soll gekeimter Buchweizen in der Lage sein, Bluthochdruck zu senken
  • da Buchweizen über viele Ballaststoffe verfügt, hilft dieser auch bei der Regulierung des Cholesterinspiegels
  • Buchweizen ist hoch basisch, insbesondere die Keimlinge sind im Rahmen einer basischen Ernährung besonders empfehlenswert

Zubereitung und Verwendung

Buchweizen kann ganz einfach in der doppelten Menge Wasser gekocht werden und als Beilage oder Brei zubereitet werden. Die Zubereitung gelingt sowohl pikant als auch süß. Als Mehl eignet sich Buchweizen als Bestandteil von Crepes, Brot und Backwaren. Als Knöterichgewächs keimt Buchweizen besonders schnell und einfach. Durch den Keimprozess werden besonders viele Vitalstoffe wie beispielsweise eine Reihe von B-Vitaminen, Magnesium, Zink, Eisen und sogar das Coenym Q10 freigesetzt. Die Keimlinge können ebnso in Brote oder gekochte Gerichte gemischt werden. Sie eignen sich aber auch perfekt für Salate und Rohkost.

Zum Keimen weicht man die Körner in der dreifachen Menge an Wasser für etwa eine Stunde ein, danach sollte man den Buchweizen etwas stehen lassen. Anschließend muss man die Keimlinge drei Tage lang jeden Tag zwei mal mit kaltem Wasser spülen. Besonders wichtig ist es, die klebrige Substanz (dabei handelt es sich um die Stärke) gründlich abzuspülen.

Buchweizen ist in den verschiedensten Formen erhältlich:

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2 Kommentare

    1. Hallo liebe Irina,

      ja, Buchweizen ist gemäß PRAL-Tabelle basisch. Der PRAL-Wert ist laut aktuellen ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen ein zuverlässiger Wert um die Auswirkung eines Lebensmittels auf den Säure-Basen-Haushalt zu messen. Ich werde demnächst auch einen Beitrag dazu schreiben.

      Liebe Grüße!

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