Wie von der Sonne getrocknet – das verspricht zumindest das neue Infrarot-Dörrgerät von Counter Intelligence. Im Gegensatz zu regulären Dörrgeräten, die mit erwärmter Luft trocknen, geschieht die Trocknung bei diesem Gerät mit Infrarotwellen. Das soll den Dörrprozess nicht nur deutlich verkürzen sondern auch zu einem gleichmäßiger getrockneten Dörrgut führen. Ob das Gerät hält was es verspricht, haben wir für dich getestet!

Design & Ausstattung

Packt man das Infrarot-Dörrgerät mit dem Namen CI IR D5 aus, erkennt man auf den ersten Blick das hochwertige, moderne Design. Es ist sehr stylisch und muss nicht im Schrank verstaut werden, wenn man es nicht jeden Tag sehen möchte. Außen ist das Dörrgerät aus weißem Hochglanz-Kunststoff und wirkt dadurch trotz seiner Größe nicht klobig. Auf der Oberseite befindet sich das Bedienfeld mit wenigen Tasten und einem Drehknopf, mit dem man alle Einstellungen regeln kann.

Der Innenraum ist an den Seitenwänden, der Decke sowie der Türe mit Edelstahl verkleidet. Der Boden ist aus weißem Kunststoff, darauf platziert findet sich eine Krümel-Lade in der selben Farbe. Im Lieferumfang sind außerdem ein Stromkabel, fünf Edelstahl-Dörrgitter sowie zwei Silikon Handschuhe enthalten. Die Handschuhe aus Silikon sind besonders nützlich, wenn man bei Temperaturen über 50 Grad dörrt, da die Dörrgitter dann ziemlich heiß werden.

Zusätzlich zum Infrarot-Dörrgerät sind noch Dörrfolien erhältlich. Diese erhältst du (ebenso wie das Dörrgerät) im Perfekte Gesundheit Shop. Die Folien ähneln Backpapier, sind jedoch für dauerhaften Gebrauch bestimmt und daher besonders für flüssiges Dörrgut wie zum Beispiel Fruchtleder optimal.

Funktionsumfang & Bedienung

Die Bedienung des Gerätes ist besonderes einfach und intuitiv. Natürlich sollte man die Gebrauchsanweisung sorgfältig durchlesen, die meisten Funktionen sind aber selbsterklärend. Das Bedienfeld befindet sich an der Oberseite des Geräts. Grundsätzlich kann sowohl manuell als auch automatisch getrocknet werden. Für das manuelle Programm stellt man Zeit und Temperatur selbst ein, die Temperatur sowie die verbleibende Zeit ist dann den ganzen Dörrprozess lang ersichtlich.

Bedienfeld Infrarot-Dörrgerät
Das Bedienfeld ist sehr minimalistisch gehalten und daher auch einfach zu erlernen.

Im Automatik-Modus legt das Programm selbst fest, wie lange und wie heiß es dörrt. Legt man Wert auf Rohkost-Qualität, sollte man auf den Automatik-Modus verzichten, da dieser deutlich über die 42 Grad-Grenze gehen kann.

Des Weiteren kann man zwischen Infrarot- und „normalem“ Lufttrocknungsmodus (auch als Schattenmodus bezeichnet) wählen. Dörrt man mit Infrarot, erscheint um das Display an der Oberseite ein oranger Ring. Dörrt man hingegen mit Luft, erscheint ein grüner Ring. Beide Ringe leuchten durchgängig während des Dörrens auf.

Trocknet man im Infrarotmodus, kann man die Temperatur zwischen 35 und 70 Grad einstellen. Der integrierte Feuchtigkeitssensor misst die relative Luftfeuchtigkeit im Innenraum des Geräts und beendet den Dörrvorgang automatisch sobald die restliche Feuchtigkeitsgehalt unter 3% beträgt.

Innenraum Infrarot-Dörrgerät
Der Innenraum ist sehr groß, insgesamt haben darin fünf Dörrgitter Platz.

Was sind Infrarotstrahlen?

Die unsichtbaren Strahlen des Sonnenlichts werden Infrarotstrahlen bzw. -wellen genannt. Das Infrarot-Dörrgerät nutzt die kurzwelligen Infrarotstrahlen, die für eine Trocknung des Dörrguts von innen nach außen sorgen. Herkömmliche Dörrgeräte dörren ansonsten von außen nach innen. Durch diesen Vorgang sollen laut Hersteller mehr Nährstoffe erhalten bleiben als bei Dörrautomaten, die mit Lufttrocknung arbeiten. Kurz zusammengefasst: Man trocknet mit dem Gerät nach dem Vorbild des Sonnenlichts.

Unser Fazit

Wir haben das Infrarot-Dörrgerät nun seit einem halben Jahr in Gebrauch und bereits verschiedenste Köstlichkeiten damit zubereitet. Es trocknet besonders effektiv und in deutlich kürzer Zeit als vergleichbare Geräte am Markt. Außerdem ist das Ergebnis besonders gleichmäßig, ohne dass man die Dörrgitter durch wechseln oder drehen muss. Das Infrarot-Dörrgerät überzeugt auch was die Lautstärke betrifft, es ist nämlich bemerkenswert und unvergleichbar leise. Durch seine praktische Form ist es nicht sperrig und kann sowohl am Tresen einen fixen Platz finden oder in einem großen Fach im Küchenschrank verstaut werden. Wir möchten dieses tolle Gerät jedenfalls nicht mehr missen und werden dich in Zukunft sicher noch mit der ein oder anderen rohen Köstlichkeit in Rezeptform erfreuen.

Mehr Informationen zum Dörrgerät: perfektegesundheit.de

Rezept-Idee: Apfelringe

Apfelringe aus dem Dörrgerät

  • 3 bis 4 große Äpfel
  • 1 TL Zitronensaft

Die Äpfel entkernen und in etwa 5mm dicke Scheiben schneiden. Anschließend mit Zitronensaft bepinseln. Die Apfelscheiben auf die Dörrgitter verteilen. Bei 60 Grad eine Stunde trocknen lassen. Danach weitere fünf bis sechs Stunden bei 42 Grad dörren, bis die Apfelscheiben eine ledrige Konsistenz haben. In einem luftdichten Glas verschlossen halten sich die Apfelringe bis zu mehreren Monaten.

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