Zen Weisheiten für den Alltag
Kurze Gedichte, tiefe Einsicht: Drei traditionelle Zen-Haikus und was ihre Bilder von Stille, Mond und Teich dir für einen achtsameren Alltag mitgeben.

Rund um die im 5. Jahrhundert entstandene Buddhismus-Linie des Zen gibt es viele Mythen. Haikus sind traditionelle japanische Gedichte bzw. Texte, die sich durch ihre Kürze auszeichnen. Diese wurden sehr stark durch den Zen Buddhismus beeinflusst. Zen-Mönche und Samurai schrieben Todesgedichte teils auch in Haiku-Form. Nachfolgend stellen wir dir drei Weisheiten in Form von Haikus vor. Diese kannst du als Inspiration für den Alltag verwenden.
Der Zen-Weg ist von tiefer Einsicht geprägt. Es geht dabei weder um Religion, noch um Glaube. Wissen oder Intelligenz spielt ebenso wenig eine Rolle. Zen steht für das (meditative) Versinken im Moment, für die Konzentration auf die Gegenwart. So lösen sich Gegensätze wie Gut und Böse, Leben und Tot oder Wahr und Falsch im Nichts auf.
Eine bekannte Zen-Weisheit besagt: “Höre auf, daran zu denken und darüber zu sprechen, und es gibt nichts, was du darüber nicht wissen kannst.”
Wer sich in der Zen Meditation übt, der lernt seinen Gedankenfluss besser kennen. Schritt für Schritt kann man sich dann von diesen Gedanken lösen. Man hört auf, sich mit diesen Gedanken zu identifizieren und erlebt die Konzentration auf den gegenwärtigen Moment.


