Verhältnis von Obst zu Gemüse
Oftmals wird der Fehler gemacht, das falsche Verhältnis zwischen Obst und Gemüse zu wählen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass ein Verhältnis von etwa 50:50 optimal ist. Das meint auch die einschlägige Literatur. Du füllst also deinen Mixbehälter am besten mit einer Hälfte Obst und direkt darauf gibst du dann die andere Hälfte grünes Blattgemüse. Zusätzlich füllst du dann noch etwa 1/3 bis 1/2 des Mixbehälters mit (am besten gefiltertem) Wasser auf. Mit dieser einfachen Formel solltest du stets einen cremigen Smoothie erhalten.
Tipp: Bei leistungsschwächeren Mixern kann es hilfreich sein, zuerst nur das grüne Gemüse mit Wasser zu mixen und dann das Obst hinzuzufügen. Ein
leistungsstarker Mixer ist daher für die regelmäßige Zubereitung von grünen Smoothies sehr zu empfehlen!
Weniger ist manchmal mehr
Besonders am Anfang solltest du nicht zu viele Zutaten in deinen Smoothie geben. Denn dadurch könntest du deinen Körper überfordern. Am besten kombinierst du ein bis zwei Obstsorten mit ein bis drei Gemüsesorten. Insgesamt solltest du zu Beginn nicht mehr als drei Zutaten (exklusive Wasser) für einen Smoothie verwenden. Sollte dir der grüne Geschmack zu heftig sein, dann solltest du sehr süße Obstsorten wie Bananen, Trauben oder auch Datteln verwenden. Als grüne Zutat eignen sich zu Beginn aufgrund des relativ neutralen Geschmacks vor allem Babyspinat und Feldsalat.
Verträgt man die grünen Smoothies über einige Wochen gut und fühlt man sich auch wohl damit, kann man nach und nach weitere Zutaten wie auch Wildkräuter und Superfoods hinzugeben. Vor allem frische, regionale Wildkräuter verfügen über wahre Powerkräfte!
10 einfache Rezepte
Nachfolgend findest du 10 Kombinationen ohne exotische Zutaten, die garantiert lecker schmecken und auch super einfach zuzubereiten sind. Diese Kombinationen sind vor allem auch für Neueinsteiger gut geeignet.
- Ananas, Banane, Babyspinat, Wasser
- Banane, Feldsalat, Gurke, Wasser
- Banane, Erdbeeren, Babyspinat, Wasser
- Banane, Birne, Mangold, Wasser
- Ananas, Banane, Brennnesseln, Wasser
- Banane, Mango, Radieschengrün, Wasser
- Banane, Orange, Möhrengrün, Wasser
- Orange, Zitrone, Blattsalat, Wasser
- Banane, Grünkohl, Wasser
- Ananas, Kiwi, Mangold, Wasser
Tipp: Anstatt Leitungswasser kannst du auch Kokoswasser verwenden.
HCLF, vegan & Rohkost
Von grünen Smoothies kann jeder profitieren. Egal ob du dich „flexitarisch“, vegan, nach High Carb Low Fat (HCLF) oder rohköstlich ernährst – die leicht verfügbaren Nährstoffe in kompakter Form tun jedem Menschen gut! Falls du zunächst Probleme bei der Verdauung von grünen Smoothies hast, solltest du vorübergehend kleinere Mengen ausprobieren. Sofern du das auch noch nicht gut verträgst, kannst du probieren als erstes mehr Obst und Gemüse in deinen täglichen Speiseplan aufzunehmen.
Quellen: