Basentees lassen sich leicht selbst mischen. Welche Kräuter sich für morgens und abends eignen und worauf du bei Menge und Kombination achten solltest.
Es gibt zwar eine Menge fertig gemischte Kräutertees und auch basische Tees am Markt, jedoch lassen sich diese auch ganz einfach selber nach Geschmack und Vorlieben zusammenstellen. Am besten mischt du einige Kräuter für einen Morgentee und einige weitere Kräuter für einen Abendtee. Der Zusammensetzung sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Der Morgentee sollte auf nüchternen Magen vor oder zu dem Frühstück getrunken werden. Um den nächtlichen Gang zur Toilette zu verhindern, empfehlen wir dir, den Abendtee etwa zwei Stunden vor dem Bettgehen zu trinken und danach eventuell – falls nötig – nur mehr etwas Wasser zu trinken. Der Tee für den Abend sollte generell keine Kräuter mit entwässernder Wirkung enthalten, du kannst dich dabei an unserer Liste orientieren.
Empfehlenswerte, basische Kräuter für einen Morgentee sind:
Birkenblätter – wirkt stark harntreibend
Brennnesselblätter – beliebte Pflanze zur Entschlackung
Brombeerblätter – hilfreich bei Durchfall, außerdem schleimlösend und blutreinigend
Fenchel – wirkt antibakteriell und gegen Blähungen
Holunderblüten – stärkt das Immunsystem
Lindenblüten – beruhigend und blutreinigend
Löwenzahnblätter – hilfreich bei Verdauungsbeschwerden
Melissenblätter – hilft bei Magen-Darm-Beschwerden
Rosmarin – wirkt anregend und antibakteriell
Thymian – Allround-Heilpflanze
Basische Tees für den Abend
Empfehlenswerte, basische Teesorten für den Abend sind:
Beifusskraut – hilfreich bei Verdauungsproblemen
Fenchel – wirkt antibakteriell und gegen Blähungen
Kornblumenblüten – adstringierend
Lindenblüten – beruhigend und blutreinigend
Spitzweggerichkraut – wirkt entzündungshemmend
Wegwarte – unterstützt die Leber
Wie oft sollte man Basentee trinken?
Du kannst die angeführten Tees täglich über einen längeren Zeitraum trinken. Allerdings solltest du hin und wieder die Auswahl der Kräuter ändern oder zu anderen Kräutermischungen greifen. Insgesamt solltest du aber nicht mehr als drei Tassen Basentee am Tag trinken. Eine Ausnahme bildet eine Fastenkur, bei der du bis zu einem Liter Tee am Tag trinken sollst.
Du kannst täglich zwei bis drei Tassen Basentee genießen.
Optimale Mischung der Kräuter
Natürlich macht es Sinn, die Wirkung der Kräuter aufeinander abzustimmen. Teemischungen sorgen dafür, dass sich die ausgewählten Kräuter optimal in ihrer Wirkung ergänzen. Grundsätzlich ist bei Kräutern mit starker Wirkung darauf zu achten, dass diese nicht wahllos kombiniert werden. Die vorgestellten Kräuter ergänzen sich jedoch optimal hinsichtlich ihres Geschmacks und ihrer Wirkung. Bei der Mischung dieser kannst du also nicht viel falsch machen. Am besten orientierst du dich an deinen eigenen Vorlieben.
Wir haben schon unterschiedlichste, basische Tees ausprobiert und die Teesorten auch mit Apfelstücken, Zimt und Ingwer abgerundet. Mit etwas Kreativität zaubert man sehr schnell einen wohlschmeckenden Tee, der zudem die Gesundheit fördert.
Inwiefern die Teemischungen tatsächlich helfen, den Säure-Basen-Haushalt im Körper zu regulieren ist wissenschaftlich nicht geklärt. Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) behauptet, dass eine Übersäuerung des Körpers bei gesunden Menschen nicht zu befürchten ist, da unsere Puffersysteme den Säure-Basen-Spiegel im Blut und Gewebe konstant halten.
Heilkräuter können jedoch gemäß der Naturheilkunde die Tätigkeit der Entgiftungsorgane wie Leber und Niere anregen. Und abgesehen von der Wirkung auf die Gesundheit können die Tees auf jeden Fall das Wohlbefinden steigern. Ein kleines Tee-Ritual am Morgen und Abend sorgt außerdem für Entspannung und Gelassenheit.
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