Basische Kräutertees zum Entgiften

Basische Tees zum Entgiften

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Entgiftungskuren, auch als Detox- oder Heilfastenkuren bekannt, sollen deinem Körper die Möglichkeit geben, sich vom stressigen Alltag zu erholen. Egal ob du an Detox glaubst oder nicht, während dieser Kuren können basische Tees den Körper beim Loslassen von Ballast unterstützen. Unterschiedliche Kräuter sollen helfen, den Säure-Basen-Haushalt wieder in Balance zu bringen und den Stoffwechsel anzukurbeln. Wir haben fünf reine Kräutertees zusammengestellt, die dem Körper besonders gut tun.

Man kann die Kräuter einzeln als Tee zubereiten oder auch eine Mischung daraus herstellen. Fertige basische Kräuterteemischungen kannst du bei Apotheken oder im Drogeriemarkt kaufen. Wichtig ist, bei den Kräutern auf eine hohe Qualität zu achten. Die Kräuter sollen möglichst aus biologischem Anbau stammen. Wenn du eine spezifische Wirkung erzielen möchtest, kannst du die Kräuter einzeln und somit sehr gezielt zubereiten. Die Tees trinkst du am besten morgens auf nüchternen Magen und abends einige Zeit vor dem Schlafengehen.

Du solltest die Tees nur für einen begrenzten Zeitraum im Rahmen einer Detox- bzw. Entgiftungskur zu dir nehmen. Du kannst beispielsweise zwei Kräuter auswählen und diese abwechselnd morgens und abends für zwei bis vier Wochen trinken. Danach solltest du eine Pause von mindestens einem Monat einlegen. Natürlich kannst du auch jederzeit eine oder mehrere Tassen Kräuterteeangepasst an deine Bedürfnisse genießen.

Brennnessel

Das bemerkenswerte an Brennnesselblättern ist, dass man sie ganz einfach ohne großartige Vorkenntnisse selber sammeln kann und diese sehr zahlreich in unterschiedlichsten Umgebungen in ganz Mitteleuropa zu finden sind. Brennnessel haben einen hohen Gehalt an Mineralstoffen wie Magnesium, Kalzium und Silizium. Zudem steckt in den Blättern eine Menge an Eisen. Der Tee wirkt der Naturheilkunde zufolge blutreinigend, blutbildend und fördert den Stoffwechsel. Zudem wird der Tee als Heilmittel bei Harnwegserkrankungen, Gicht und Verdauungsproblemen eingesetzt. Brennnesseltee ist vor allem bekannt als Tee zur Entschlackung des Körpers.

Lindenblüten

Die Blätter der Linde werden als Tee hauptsächlich bei Grippeerkrankungen eingesetzt. Der heilende Tee wirkt vor allem blutreinigend und entspannend. Des Weiteren wird dem Lindenblütentee eine entzündungshemmende, harntreibende und schleimlösende Wirkung zugesagt. Aufgrund dieses Wirkungsspektrums eignet sich ein Lindenblütentee hervorragend für den Genuss im Rahmen einer Entgiftungskur.

Wegwarte

Die Wegwarte wächst ihrem Namen entsprechend vor allem an den Rändern von Wegen. War sie früher noch als Zauberkraut bekannt, ist sie heute vor allem für ihre positive Wirkung auf die Verdauungsorgane bekannt. Der Tee der Wegwarte wirkt auf den menschlichen Organismus adstringierend und blutreinigend als auch entzündungshemmend. Das alt bekannte Heilkraut punktet vor allem mit Bitterstoffen und Gerbsäure. Als Zichorienkaffee war die Wegwarte früher auch als Kaffeeersatz bekannt.

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Ingwer

Ein Tee aus frischer Ingwerwurzel regt den Stoffwechsel an und wirkt besonders entzündungshemmend. In Asien hat die Wurzel eine lange Tradition als Heilmittel. Der Tee eignet sich besonders bei Fastenkuren, da er von innen warm hält und den Appetit reguliert.

Tipps zur Zubereitung findest du hier: Mit Ingwertee den Stoffwechsel anregen.

Löwenzahn

Auch der Löwenzahn wirkt blutbildend und blutreinigend. Zudem wird der Heilpflanze auch eine tonisierende und harntreibende Wirkung zugeschrieben. Ein Löwenzahntee regt die Leber-, Gallen- und Nierenfunktion an und eignet sich daher besonders gut für Entgiftungskuren. Ein basischer Kräutertee aus Löwenzahn kann außerdem bei Kopfschmerzen helfen. Es können Blätter, Blüten und Wurzeln der Pflanze verwendet werden.

Tipps für empfehlenswerte Kräuterteemischungen findest du hier: Basische Kräutertees.

Mariendistel

Laut Volksheilkunde kann Mariendistel positive Wirkungen auf die Leber haben. Der Wirkstoff “Silymarin” kann die Leber vor Umwelteinflüssen schützen. Laborversuche haben gezeigt, dass Silymarin die äußere Hülle der Leberzellen stabilisieren kann und so weniger giftige Stoffe in die Zellen eindringen können. Muss sich die Leber erholen, so kann das Heilkraut Mariendistel dabei helfen, sich schneller zu erholen. Aktuelle Studien zeigen auch, dass Extrakte aus den Früchten der Mariendistel den Prozess der Leberverfettung verlangsamen können. Extrakte aus der Mariendistelfrucht sollten allerdings nur in Absprache mit einem Arzt eingenommen werden. Wer auf Korbblütler allergisch reagiert, sollte außerdem davon absehen, einen Mariendisteltee zu trinken.

Quellen & Links

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