Kleine Rituale für mehr Achtsamkeit
Achtsamkeit lässt sich auch ohne Yoga oder Meditation in den Alltag bringen. Diese kleinen Rituale helfen dir, fokussierter und gelassener durch den Tag zu gehen.

Wer sein Wohlbefinden steigern möchte, kommt schlussendlich in irgendeiner Form mit „Achtsamkeit“ in Berührung. Achtsamkeit hilft uns, im Jetzt zu leben. In einer fremdbestimmten und informationsüberfluteten Welt ist es gar nicht so einfach, achtsam im „Jetzt“ zu bleiben. Mit unseren kleinen Ritualen für mehr Achtsamkeit, gelingt es dir, dich besser zu fokussieren und gelassener durch den Tag zu gehen. Die Rituale sind für Jedermann geeignet, es sind keine Vorerfahrungen in Yoga oder Meditation erforderlich.
Trockenbürsten
Direkt nach dem Aufstehen oder vor dem Duschen eignet sich kannst du dich trockenbürsten, um nicht nur in Kontakt mit deinem Körper zu treten, sondern auch, um deinen Kreislauf anzuregen. Bürste dich sanft, achtsam und jedes Körperteil für sich. Versuche dabei, das angenehme Kribbeln auf der Haut wahrzunehmen.
Eine Tasse Tee oder Kaffee
Nimm dir am Morgen 10 bis 15 Minuten Zeit, um deine Tasse Tee oder Kaffee mit allen Sinnen zu genießen. Mach es dir an deinem Lieblingsplatz in deiner Wohnung gemütlich und zünde Räucherwerk oder Räucherstäbchen an. Als Symbol der Ruhe kannst du auch eine kleine Kerze anzünden. Trink dann deine Tasse Schluck für Schluck ganz ohne Ablenkung. Versuche dann, den Geschmack, den Geruch, die Wärme und die Farben des Tees oder Kaffees wahrzunehmen. Lass dabei dein Smartphone und jede Arbeit aus dem Zimmer.
Blick aus dem Fenster
Immer wenn du dich gestresst, genervt oder einfach unausgeglichen fühlst, nimm dir einen Moment Zeit und wirf einen Blick aus dem Fenster. Falls kein Fenster in Blickweite ist, steh einfach auf und geh zum nächstgelegenen Fenster. Nimm dir ein paar Minuten Zeit, um die Welt aus dem Fenster wahrzunehmen. Siehst du Menschen? Kannst du ein Stückchen Natur entdecken? Welche Farben kannst du wahrnehmen? Lass deinen Gedanken freien Lauf. Hör auf dein Herz und beobachte deinen Puls.
Kopfmassage
Hast du dich schon mal selbst massiert? Eine kleine Kopfmassage kann sehr wohltuend sein und dafür sorgen, dass du deinen Körper wieder besser wahrnimmst. Starte einfach mit kreisenden Bewegungen von der Kopfmitte ausgehend und versuche stufenweise den Druck zu erhöhen. Dadurch förderst du nicht nur die Durchblutung. Eine Kopfmassage kann auch leichte Kopfschmerzen lindern und Verspannungen im Nacken lösen. Nimm dir daher regelmäßig Zeit für etwas Selbstfürsorge!
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