Wer große Ziele verfolgt, wird oft verbissen und verliert die Freude am Weg zum Ziel. Du kennst das bestimmt, man macht sich Gedanken darüber, ob man alles richtig macht und stellt dann das eigentliche Ziel mehrmals in Frage. Kurz gesagt: Wir denken zu viel und handeln zu wenig. Die einfachsten Dinge werden im Kopf zu kaum überwindbaren Hindernissen. Falls du dich in einer ähnlichen Situation befindest, haben wir fünf Tipps für dich, wie du aus dieser Abwärtsspirale aussteigen kannst und mehr Gelassenheit gewinnst!

1. Nimm dir ausreichend Zeit für dein Ziel

Große Ziele erreicht man nicht über Nacht. Viele Menschen setzen sich einen unrealistischen Zeitrahmen, um auf sich selbst Druck auszuüben. So kommt man zwar in Bewegung und nimmt relativ schnell an Geschwindigkeit auf, nachhaltig ist dieser Druck und die Geschwindigkeit aber selten. Es gibt zwar Menschen, die von Natur aus immer unter Strom stehen und scheinbar über eine unbegrenzte Menge an Energie verfügen, aber man sollte sich nicht an den Maßstäben anderer Personen orientieren. Finde dein eigenes Tempo und setze dir ein realistisches Zeitfenster für dein Ziel. Egal ob du ein paar Kilos abnehmen möchtest, deinen Job wechseln oder ein Haus bauen möchtest.

2. Vergleiche dich niemals mit anderen

In Zeiten von YouTube, Instagram und Co. ist es mehr als verlockend, sich mit anderen Menschen zu vergleichen und diese als Maßstab für sich selbst zu sehen. Eines ist dabei sicher: irgendwann wirst du dich selbst enttäuschen. Es ist nicht unfair, wenn jemand schneller an seine noch so großen Ziele kommt – jeder hat seine individuellen Stärken und Schwächen. Du bist einzigartig, in deiner DNA stecken einmalige Eigenschaften, die du dir zu Nutzen machen kannst. Anstatt dich mit Anderen zu vergleichen, konzentriere dich lieber auf deine eigenen Stärken!

3. Der Weg ist das Ziel

Wenn man ein großes Ziel erreicht hat, dann tritt oft ein komisches Gefühl der Leere ein. Man fragt sich, ob das wirklich alles war und realisiert nicht, dass man angekommen ist. Stell dir deinen Weg zum Ziel wie einen Marathonlauf vor – nicht wie einen Sprint. Genieße den Weg zum Ziel, denn wir lernen jeden Tag dazu, werden jeden Tag ein bisschen besser, entwickeln uns weiter. Eine Veränderung tritt nicht von einen Moment auf den anderen ein, es ist ein Prozess, wie das Leben selbst. Und deshalb ist es so wichtig zu lernen, aus jedem Moment das beste zu machen und jede Minute, die dich näher zum Ziel führt, auch zu genießen.

Der Weg ist das Ziel. (Konfuzius)

4. Lerne, „Nein“ zu sagen

Um große Ziele zu erreichen, muss man Prioritäten setzen. Und das bedeutet auch, dass man zu vielen anderen Dingen „Nein“ sagen muss. Denn wir müssen unsere eigenen Bedürfnisse ebenso respektieren wie die unserer Mitmenschen. Wenn wir nur für andere arbeiten und leben, bleibt uns keine Zeit, an unseren eigenen Zielen zu arbeiten. Deshalb haben wir dazu auch einen eigenen Artikel geschrieben: Warum „Nein“ sagen so wichtig ist.

5. Feiere dich selbst (immer wieder)

Und schließlich ist es auch wichtig, dir regelmäßig eine Auszeit zu nehmen und das Ziel, dass du dir gesetzt hast, zu vergessen. Blick zurück auf das was du schon erreicht hast und denk nicht über den Weg, der noch vor dir liegt, nach. Feiere dich immer wieder selbst – egal ob es ein gemütlicher Abend mit Freunden, ein Kinobesuch, ein langer Spaziergang oder eine wohltuende Yoga-Einheit ist.

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