Lifestyle und Gene
Unser kompletter Lebensstil hat relativ neuen Erkenntnissen der Forschung zufolge direkte Auswirkungen auf unsere Gene (bzw. die Expression dieser). Wie wir leben, beeinflusst also sogar das Leben unserer Kinder und Enkelkinder. Wenn wir unseren Lebensstil nicht auf unsere persönlichen Bedürfnisse abstimmen, kann das fatale Auswirkungen haben. Hier setzt auch Selbstfürsorge an: Sobald wir uns um uns selbst kümmern, übernehmen wir aktiv Verantwortung für unsere Gesundheit.
Selbstfürsorge ist mehr als Meditation
Oftmals verbindet man mit Selbstfürsorge ausschließlich die Praxis von Achtsamkeit wie Meditation. Selbstfürsorge ist jedoch mehr als das. Es geht darum, im Leben eine Balance zu finden: Arbeit und Freizeit, Bewegung und Regeneration, Stress und Ruhe, Familie und Ich-Zeit, Liebe und Freiheit, Essen und Genuss. Man könnte entsprechend dem Daoismus auch sagen, es geht um Yin & Yang. Wenn wir uns um uns selbst kümmern, kümmern wir uns schließlich auch um unsere Gene und damit um unsere Nachfahren.
Kleine Schritte für große Erfolge
Selbstfürsorge umspannt das ganze Leben. Es bedeutet auch, bessere Entscheidungen im Alltag zu treffen. Der Kern der Selbstfürsorge ist das Loslassen von schlechten Gewohnheiten und das Etablieren von guten, neuen Gewohnheiten. Keine Frage, diese Änderungen können sehr schwierig und mühsam sein. Es benötigt auch einiges an Zeit, um Schritt für Schritt ausreichend Selbstfürsorge in das eigene Leben zu bringen. Aber es lohnt sich für die eigene Gesundheit und die unserer Kinder.
Gute Gewohnheiten sind beispielsweise:
Die „Nebenwirkungen“ dieser Gewohnheiten sind vielfältig: Selbstfürsorge hält unser Immunsystem fit, es minimiert das Risiko für im Westen weit verbreitete Krankheiten und sorgt dafür, dass wir ein Leben lang aktiv bleiben. Es ist also keinesfalls egoistisch, sondern vielmehr ein wertvoller Beitrag für die gesamte Gesellschaft.