Eine Morgenroutine kann sehr wertvoll sein, um fokussiert in den Tag zu starten. Viele erfolgreiche Menschen folgen einer einfachen Routine jeden Morgen, um mit voller Energie in den Tag zu starten. Die ersten Aktivitäten am Morgen setzen den Grundpfeiler für den Rest des Tages. Doch die besten Angewohnheiten bringen nichts, wenn man tagtäglich die negativen Schlagzeilen aus den Nachrichten über sich ergehen lässt. Eine konsequente Medien Diät sorgt dafür, dass sich deine Morgenroutine besser entfalten kann. Dadurch gehst du fokussierter und mit mehr Lebensfreude durch den Tag. Wir zeigen dir, wie du die Medien Diät ganz einfach umsetzen kannst!

Einfluss auf die eigene Morgenroutine

Für eine viel zu lange Zeit lassen sich die meisten Menschen von den Nachrichten aus unterschiedlichen Medien wie TV, Internet und Zeitung kontrollieren. Der morgendliche Blick in die Zeitung oder der Besuch eines Nachrichtenportals im Internet gehört für viele Menschen zum Standardprogramm am Morgen. Die Zeit, die du davor sorgfältig in eine hart erkämpfte Morgenroutine wie einer regelmäßigen Meditation oder etwas Sport investiert hast, scheint durch den Nachrichtenkonsum schneller zu verpuffen.

Ein Artikel hier, das Statusupdate dort – die Minuten verfliegen sehr schnell beim Konsumieren der aktuellsten Nachrichten. Es gibt immer mehr, immer aktuellere Nachrichten. Vor allem im Internet führt oft ein Klick zum Nächsten.Aus Minuten werden schnell Stunden. Der Preis dafür? Das Leben zieht an uns vorbei. Anstatt am Morgen die Tasse Kaffee bewusst zu genießen, schlürfen wir sie nebenbei hinunter. Da bringt selbst das Aufstehen um 5 Uhr morgens nicht viel, wenn der Kopf schon wenige Stunden später mit Informationen zugemüllt ist.

Wichtige Informationen oder Rauschen?

Wenn wir ehrlich zu uns sind, stellen wir fest, dass die Nachrichten meist nur zu unserer Unterhaltung dienen oder uns von anderen, unangenehmen Dingen im eigenen Leben ablenken. Das funktioniert für viele Menschen auch äußerst gut. Allerdings leidet unser Kopf und unsere Leistungsfähigkeit langfristig von der wahnsinnigen Informationsflut, die über uns hereinbricht.

Eine „Medien Diät“ bedeutet nicht, komplett auf Nachrichten zu verzichten oder sich aus dem sozialen Leben zurückzuziehen. Es bedeutet vielmehr, eine Entscheidung zu treffen. Bei jeder Schlagzeile, jeder Nachricht, die zu einem vordringt sollte man sich die Frage stellen, ob diese Information wirklich jetzt in diesem Moment wichtig und unverzichtbar ist. Ist das nicht der Fall (wie in 90% der Fällen), kann man getrost auf diese Information verzichten und sich stattdessen auf das Wesentliche konzentrieren.

Schritt für Schritt

Es mag zwar etwas radikal klingen, aber zu Beginn ist es am besten, komplett auf sämtliche Medien bzw. Nachrichten zu verzichten. Du wirst schon nach wenigen Tagen feststellen, dass sich die Welt weiterdreht und du nichts super wichtiges verpasst hat. Denn die wirklich wichtigen Nachrichten dringen ohnehin über dein Netzwerk an Bekannten, Freunden und Familienmitglieder zu dir vor.

Für den Start deiner Medien Diät solltest du eine Dauer von mindestens 7 Tagen auf alle Nachrichten verzichten:

  • Radio- und Fernsehsendungen
  • Zeitungen, Magazine, Nachrichtenportale
  • Internetsurfen ohne wahren Zweck

Du solltest also darauf achten, welche Informationen du in deinen Kopf lässt und welche du nicht wirklich benötigst. Belanglose Nachrichten verhindern in der Regel den persönlichen Fortschritt. Die Medien Diät scheint zunächst kaum machbar, mit etwas Konsequenz hält man diese wohltuende „Kur“ aber locker einige Tage durch. Nutze die Zeit besser und selektiv, um an deinen Zielen zu arbeiten. Anstatt einer Stunde wahllos zu fernsehen, greif lieber zu einem Buch. Anstatt von Katzenfoto zu Katzenfoto zu surfen, lerne eine Sprache. Vor allem bei einer etablierten Morgenroutine lohnt es sich, am Morgen komplett auf Nachrichten zu verzichten.

Wenn es dir schwer fällt, gleich alle Kanäle für eine Woche zu kappen, kannst du auch Woche für Woche jeweils ein Medium gezielt reduzieren. Solange du bewusst mit den eingehenden Informationen umgehst, ist das überhaupt kein Problem. Es geht langfristig darum, keine Zeit mehr für ohnehin irrelevante Nachrichten zu verschwenden und diese Angewohnheit zur Routine zu machen.

Selektiver Medienkonsum

Nach der eher strikten Restriktion aller Medien kannst du wieder gezielt einzelne Informationsquellen anzapfen. Das sollte jedoch stets aktiv und bewusst geschehen. Du solltest die Kontrolle über die Medien haben und nicht umgekehrt. Wenn du eine (qualitativ hochwertige) Zeitung oder ein Wochenendmagazin abonnieren möchtest, spricht nichts dagegen solange du die Inhalte selektiv konsumierst. Nach einiger Zeit wirst aber bestimmt merken, dass auch hier oft weniger mehr ist. Deine Morgenroutine wird an Qualität gewinnen, wenn du morgens nach dem Aufstehen mit Nachrichten selektiver umgehest.

Die Medien Diät schließt den Gebrauch des Internets und des Fernsehers keineswegs aus. Du kannst natürlich auch dein geliebtes Smartphone weiter nutzen. Aber anstatt wahllos jede Information in dich aufzusaugen, gehst du selektiver vor. Wenn du bewusst auf Netflix eine Serie bingen möchtest – nur zu! Aber tu es bewusst, denn darin liegt der große Unterschied zum abendlichen „Durchzappen“. Und natürlich musst du auch dein Facebook-Profil nicht löschen, um etwas Abstand zu gewinnen. Du kannst soziale Netzwerke aber gezielter nutzen, um für dich wirklich relevante Informationen zu erfahren und mit deinen Freunden in Kontakt zu bleiben.

Total
12
Shares

Keine Neuigkeiten mehr verpassen!

Jetzt für unseren kostenlosen Newsletter anmelden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*