Man muss nicht in den fernen Osten blicken, um ganzheitliche Körpertechniken zu erlernen. Ähnlich wie Yoga steckt hinter Wyda eine umfassende Philosophie, in der auch sanfte Übungen ähnlich den Asanas des Yoga überliefert wurden. Es geht darum, sich selbst besser zu spüren und im Hier und Jetzt anzukommen. Das Ziel liegt darin den Körper wieder in Balance zu bringen. Somit kann es als Teil der traditionellen europäischen Medizin (TEM) gesehen werden.

Drei Energiefelder

In der Philosophie von Wyda wird von drei Energiefelder gesprochen. Während das Vitalfeld sämtliche Organe und das Hormonsystem steuert, ist das Emotionalfeld für die Stimmung und Gefühle verantwortlich. Das Mentalfeld hingegen soll zwischen den Augen sitzen und sämtliche Aufgaben des Gehirns und die Sinne lenken. Sind diese drei Energiefelder in Balance, so sind wir gesund und fühlen uns wohl.

Wyda, das Yoga der Kelten bringt Energie, Beweglichkeit und innere Zentriertheit. (Kneipp Traditionshäuser der Marienschwestern)

Sobald die Energiefelder, wie sie auch in der TCM und im Yoga existieren, gestört oder blockiert sind, entstehen gesundheitliche Probleme. Diese können sich sowohl auf die Psyche als auch auf den Körper auswirken. Mit Wyda sollen diese Energiefelder wieder in Gleichgewicht gebracht werden. Es soll rund 20 Übungen geben, die anfangs nur mündlich überliefert wurden.

Wyda Praxis

Das keltische Yoga wirkt besonders gut in der Natur, denn so kann sich der Körper noch besser auf die Übungen einlassen. Da die ganzheitliche Philosophie auch in Europa entstanden ist, werden wir mit dieser Technik wieder mit unserer wahren Natur verbunden. Obwohl die keltische Philosophie grundsätzlich ähnlich wie Yoga ist, geht man noch mehr auf die Bedürfnisse der Menschen im europäischen Raum ein. So werden anstatt ostasiatischer Tiger heimische Bären nachgeahmt. Bei den Körperübungen werden außerdem Laute gesummt, welche die Übungen unterstützen sollen.

Das Wissen um Wyda ist sehr eingeschränkt und über die Jahre verloren gegangen, heute wird es nur mehr von Familien in Irland praktiziert. Seit 2011 kann man aber Wyda auch in Bad Kreuzen (Österreich) erlernen. Dort wurden die Übungen von einem Arzt und einem Physiotherapeuten an die Bedürfnisse des heutigen Menschen angepasst. Grundsätzlich gibt es Übungen mit Fokus auf die Wahrnehmung und auf die Stärkung. Ähnlich wie im Yoga können die Übungen auch sehr fordernd sein.

Eine tägliche Praxis soll den Stoffwechsel ankurbeln und die Entspannungen fördern. Zudem soll man sich auch ausgeglichener und vitaler fühlen. Zudem soll wie bei einer Meditation auch der Geist gestärkt werden. Das keltische Yoga ist also auf jeden Fall einen Versuch wert!

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