Meditation & Sport – Bessere Leistung dank Achtsamkeit

Meditation und Sport? Wie können eine so ruhige Achtsamkeitspraxis und sportliche Höchstleistungen zusammenpassen? Tatsächlich nutzen viele Spitzenathleten schon seit vielen Jahren Meditation, um in stressigen Situationen das beste aus sich herauszuholen. Denn oftmals geht es im Sport gar nicht um die körperliche Leistungsfähigkeit, sondern vielmehr um mentale Stärke. Und diese lässt sich mithilfe von Meditation ausgezeichnet schulen. Wir zeigen dir, wie man einen aktiven, sportlichen Lebensstil mit achtsamer Meditation in Einklang bringen kann.

Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit beschreibt grundsätzlich die Wahrnehmung, Aufmerksamkeit oder das Bewusstsein des aktuellen Moments. Obwohl Meditation und Achtsamkeit ursprünglich auf den Buddhismus zurückverfolgt werden können, sind diese „Werkzeuge“ mittlerweile auch frei von Religion und Spiritualität im Westen angekommen. Die Vorteile einer regelmäßigen Meditationspraxis sind bereits mehrfach wissenschaftlich bewiesen. Sie kann helfen, Stress zu reduzieren, gelassener durch den Alltag zu gehen und negative Emotionen zu akzeptieren. Im Leistungsport dient Achtsamkeit dazu, eine bessere Beziehung zum eigenen Körper aufzubauen und stressresistenter zu werden. Auch als Hobby-Sportler oder Laie kannst du von einer besseren Leistung durch Meditation profitieren.

Wie kann Meditation im Sport helfen?

Eine Studie im Journal of Health Psychology hat kürzlich herausgefunden, dass Athleten, die regelmäßig meditieren, motivierter während des Trainings sind. Sie sollen außerdem zufriedener mit ihren Ergebnissen sein. Alles deutet darauf hin, dass uns der Fokus auf den gegenwärtigen Moment hilft, unsere mentale Kapazitäten voll auszunutzen.

Tagtäglich gehen uns rund 70.000 Gedanken durch den Kopf. Man geht davon aus, dass rund 70% der Gedanken negativ sind. Diese negativen Gedanken beeinflussen so auch unsere körperliche Leistungsfähigkeit und unsere Motivation. Sogar unser Immunsystem kann darunter leiden.

Das bedeutet aber nicht, dass wir unsere negativen Gedanken komplett verdrängen sollten. Denn zuviel Positivität im Leben kann unserer emotionalen Gesundheit schaden, das haben Wissenschaftler vor kurzem herausgefunden. Negative Gedanken und Emotionen sind also genauso wichtig, um in Balance zu bleiben.

Wenn wir uns in Achtsamkeit üben, können wir aber lernen, voll im Moment aufzugehen. Bestimmt hast du schon mal eine Art „Flow“-Zustand erlebt, in dem du vollkommen in einer Tätigkeit aufgegangen bist und keinen Platz für andere Gedanken hattest. Einen ähnlich achtsamen Zustand kann man auch während dem Training oder Wettkämpfen „trainieren“.

So nutzt du Meditation im Sport

Zunächst solltest du beginnen, regelmäßig zu meditieren (am besten täglich). Du kannst mit drei Minuten starten und dich langsam auf 10 Minuten hocharbeiten. Für den Einsteig empfehlen wir dir die beiden Meditations-Apps Headspace (Englisch) und 7Mind (Deutsch). Diese führen dich Schritt für Schritt in die Grundlagen der Meditation ein.

So baust du mehr Achtsamkeit in dein Training ein

Nach den ersten Tagen kannst du dann beginnen, vor jedem Training für drei bis fünf Minuten inne zu halten und damit einen meditativen Zustand zu pflegen. Du kannst dich auf deinen Atem konzentrieren, ein Mantra wiederholen oder einfach in Stille deinen Körper wahrnehmen. Es geht dabei nicht darum, frei von Gedanken zu sein. Vielmehr geht es darum, sich den Gedanken und deren Muster bewusst zu werden.

So nutzt du Achtsamkeit im Wettkampf

In einem Wettkampf geht es so gut wie immer darum, sich gegen andere zu beweisen. Egal ob im Team oder als Einzelkämpfer – man möchte immer besser sein als die anderen. Natürlich geht es bei einem Wettkampf um das Gewinnen. Eine regelmäßige Achtsamkeitspraxis kann dir aber helfen, auch die Leidenschaft im Wettkampf schätzen zu lernen. Sie kann dir helfen, die Freundschaft und Verbundenheit hinter dem Wettkampf zu sehen.

Nutz die letzten Momente vor einem Wettkampf für ein paar achtsame Momente und werde dir bewusst, dass du dein bestes gibst aber auch an das Erlebnis während des Wettkampfs selbst denkst. So kannst du auch eine neutrale Einstellung gegenüber Sieg und Niederlage erlernen und deinen Wettkampf schlussendlich auch genießen.

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