Mückenstiche natürlich behandeln

Mückenstiche natürlich behandeln: 6 Tipps

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Laue Sommerabende im Freien können durch lästige Stechmücken schnell zur Geduldsprobe werden. Vielerorts ist auch an Schlaf bei offenem Fenster nicht zu denken. Falls es dich doch einmal erwischt, ist neben einem konsequenten Mückenschutz auch die richtige Behandlung von Mückenstichen wichtig. Wir haben für dich sechs einfache und natürliche Tipps gesammelt, die du sowohl zuhause als auch unterwegs umsetzen kannst. Sie kommen ohne künstliche Inhaltsstoffe aus und helfen dir beim Lindern von Schwellungen und lästigem Juckreiz. 

Ätherische Öle (Lavendel, Teebaumöl)

Viele ätherische Öle wie zum Beispiel Lavendel– und Teebaumöl wirken nicht nur als aktiver Schutz vor Mückenstichen, sondern können auch in der Nachbehandlung verwendet werden. Achte dabei unbedingt darauf, dass es sich um 100% naturreines ätherisches Öl handelt, welches über keine Zusätze verfügt oder verdünnt ist. Gib einen Tropfen auf ein feuchtes Wattestäbchen oder Wattepad und drücke es für ein paar Sekunden auf die betroffene Stelle. Das ätherische Öl lindert schnell den Juckreiz und kann auch entzündungshemmend wirken.

Heißer Löffel

Hitze wird gegen Mückenstiche eingesetzt, um das Fremdeiweiß in der Haut zu neutralisieren. Besonders Menschen, die mit heftigen Schwellungen auf Mückenstiche reagieren, sollten diese so früh wie möglich mit Wärme behandeln. Der Juckreiz wird sofort weniger und die Schwellung geht schnell zurück oder entsteht erst gar nicht. Für die “Löffelmethode” erhitzt du einen Metalllöffel mit einem Feuerzeug und hältst den heißen Löffel gegen den Mückenstich. Pass jedoch unbedingt auf, dass du dich nicht verbrennst! Mittlerweile gibt es einige Geräte, sogenannte Stichheiler, mit denen du gezielt und völlig ungefährlich deinen Mückenstich behandeln kannst. Diese solltest du heißen Löffeln vorziehen.

Stichheiler

Wenn du zu Mückenstichen neigst und sich deine Mückenstiche entzünden oder anschwellen, solltest du dich für einen Stichheiler entscheiden. Dieser ist in der Anschaffung günstig und außerdem sehr handlich für unterwegs. Der Stichheiler sieht aus wie ein großer Kugelschreiber und verfügt über eine kleine runde Keramikplatte. Diese Keramikplatte wird auf die betroffene Hautstelle gehalten und heizt sich dann für wenige Sekunden auf 45 bis 60 Grad auf. Dies ist für kurze Zeit natürlich unangenehm, aber allemal eine bessere Alternative als tagelanges Jucken.

Apfelessig

Apfelessig ist bekanntlich ein wahrer Allrounder in der Körperpflege. Durch seine antibakterielle Wirkung kann er auch gegen Mückenstiche eingesetzt werden. Er lindert den Juckreiz und kann auch eine weitere Schwellung verhindern. Tunke ein Wattestäbchen oder eine Wattepad in naturreinen Apfelessig und drücke es für ein paar Sekunden gegen den Stich. Bei Bedarf kannst du die Anwendung nach ein paar Stunden wiederholen.

Spitz- und Breitwegerich

Wegerichgewächse zählen unter den Wildkräutern zu den beliebtesten Wundheilern. So kannst du ihn nicht nur für kleinere Schnitt- und Schürfwunden benutzen, sondern auch zur Behandlung von Mückenstichen. Dafür pflügst du ein Wegerichblatt und zerreibst es leicht mit den Händen. Drücke das Blatt nun gegen den Mückenstich und lasse es einige Sekunden einwirken. Alternativ kannst du es auch mit einem Pflaster festkleben.

Aloe Vera

Aloe Vera ist im Sommer eine wahre Wohltat. Sie hilft vor allem dabei, deiner Haut Feuchtigkeit zu spenden. Sie wirkt aber auch wundheilend und ist deshalb besonders beliebt bei Sonnenbrand. Auch Mückenstiche kannst du mit Aloe Vera behandeln. Am besten benutzt du hierfür ein natürliches Aloe Vera Gel oder ein Stück von der frischen Pflanze und gibst es direkt auf den Mückenstich. Der Juckreiz wird sofort gelindert.

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