8 wärmende Gewürze für den Winter

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Sobald es draußen kalt wird, greifen wir auch gerne in der Küche zu wärmenden Gerichten. Eintöpfe, Suppen und Tees dürfen hierbei nicht fehlen. Von diesen Speisen profitierst du besonders, wenn du bei der Zubereitung wärmende Gewürze hinzufügst. Diese Gewürze wirken sich außerdem positiv auf dein Immunsystem aus und stärken dich so gegen Erkältung und andere typische Winterkrankheiten. Wir stellen dir acht wärmende Gewürze vor und geben dir Tipps für ihre Anwendung.

Chili

Eine Prise Chili im Essen kann ganz schön einheizen. Dieser Effekt wird durch das Capasaicin hervorgerufen, welches der Chili seine Schärfe verleiht. Wenn du also leicht fröstelst, solltest du unbedingt etwas Chili benutzen. Nicht nur in asiatischen und südamerikanischen Speisen ist Chili eine gern gesehene Zutat. Auch in heimische Eintöpfe gibt Chili eine feurige Note. Außerdem harmoniert Chili mit Schokolade. Greif als das nächste mal ruhig zu Bitterschokolade mit Chili oder gib eine Prise Chili in deine heiße Schokolade.

  • Bio Chili-Pulver (250g)
    Bio Chili-Pulver (250g)
  • Gewürznelken

    Gewürznelken sind für viele ein klassisches Weihnachtsgewürz. Du kannst sie aber nicht nur zum Backen benutzen, sondern auch in den Tee. Außerdem eignen sich Gewürznelken auch sehr gut als Gewürz für Reis. Nimm hierfür eine kleine weiße, geschälte Zwiebel und stecke einige Gewürznelken hinein. Diese gespickte Zwiebel kochst du nun mit dem Reis mit und entfernst sie vor dem Servieren. Gewürznelken wärmen von innen und helfen außerdem dabei, die Verdauung anzuregen.

  • Bio Gewürznelken (250g)
    Bio Gewürznelken (250g)
  • Ingwer

    Ingwer ist das Nummer eins Gewürz für die kalte Jahreszeit. Die enthaltenen Gingerole verstärken die Durchblutung und heizen so dem ganzen Körper ein. Außerdem lässt sich aus frischem Ingwer ein köstlicher Tee zubereiten, den du zum Beispiel mit Honig süßen kannst. Schneide den Ingwer für Tee in Scheiben, überbrühe ihn mit Wasser und lasse ihn einige Minuten ziehen. Wenn du eher unempfindlich bist was Ingwer betrifft, kannst du ihn auch mit einer Ingwer Reibe fein reiben und so zu Tee aufbrühen.

    Tipp: Ingwertee ist nicht nur wärmend, er kann auch deinen Stoffwechsel anregen!

    Kardamom

    Kardamom wird vorrangig in der orientalischen Küche eingesetzt, um Speisen und Kaffee zu würzen. Besonders Reis wird hier gerne mit Kardamom gewürzt. Außerdem kannst du Kardamom als plastikfreie, ökologische und gesunde Alternative zu Kaugummi nutzen. Hierfür packst du einfach ein paar Kardamomkapseln in eine kleine Dose für unterwegs. Wann immer du frischen Atem benötigst, nimmst du einfach eine Kapsel und zerkaust sie, wobei du die Kapselhülle wieder ausspuckst. Kardamom ist bekömmlich für den Magen und kann hier auch krampflösend wirken.

  • Sonnentor Bio Kardamom (30 g)
    Sonnentor Bio Kardamom (30 g)
  • Kurkuma

    Kurkuma zählt mit seinem enthaltenen Farbstoff Curcumin zu den stärksten Antioxidantien. Frisch ist er besonders gesund und wird am besten mit etwas Pfeffer verwendet, um seine Wirkung besser zu verbreiten. Egal ob warm als Kurkuma Milch, auch Goldene Milch genannt, oder als balinesischer Jamu Juice, Kurkuma wärmt und regt die Verdauung an.

    Tipp: Jamu Juice, das balinesische Heilgetränk, besteht unter anderem aus frischem Ingwer und Kurkuma.
  • Sonnentor Bio Kurkuma (40 g)
    Sonnentor Bio Kurkuma (40 g)
  • Muskat

    Auch die Muskatnuss wirkt wärmend und harmoniert besonders gut mit Kartoffelgerichten. In einem leckeren Kartoffelpüree ist eine Prise Muskatnuss unumgänglich. Achte darauf, dass du immer ganze Nüsse verwendest und diese frisch reibst, zum Beispiel mit einer sehr feinen Reibe oder einer speziellen Muskatmühle. Muskat ist ein sehr intensives Gewürz, weshalb schon eine kleine Menge reicht, um den Geschmack zu verbreiten und von den wärmenden Eigenschaften zu profitieren.

    Pfeffer

    Auch Pfeffer wirkt sich durch seine Schärfe wärmebildend aus. Egal ob klassisch, schwarzer Pfeffer oder bunte Pfeffermischungen, eine Prise Pfeffer frisch übers Essen gemahlen rundet dein Essen nicht nur ab sondern wärmt dich auch von innen.

    Zimt

    Zimt wird im Ayurveda und auch der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM) als Gewürz gegen Kältegefühl eingesetzt. Er hilft dir vor allem morgens im Frühsücksbrei beim Aufwärmen. Eine Prise Zimt schmeckt aber auch in anderen Süßspeisen, orientalischen Gerichten oder im Kaffee. Bei Zimt handelt es sich um die innere, zarte Rinden Schicht des Zimtbaums. Man unterscheidet zwischen zwei Sorten: Cassia Zimt und Ceylon Zimt (auch Kaneel genannt). Um Zimt möglichst undenklich genießen zu können, solltest du immer zu Ceylon Zimt greifen, da dieser im Gegensatz zu Cassia Zimt einen geringeren Cumarin Wert aufweist.

  • Sonnentor Bio Ceylon Zimt (40 g)
    Sonnentor Bio Ceylon Zimt (40 g)
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