Pad Thai ist das Nationalgericht Thailands. In den landestypischen Garküchen findet man es an jeder Ecke, unter anderem auch als vegetarische und vegane Variante. Pad Thai überzeugt mit frischem Geschmack und ist dennoch sehr gut sättigend. Außerdem schmeckt es auch kalt als eine Art Reisnudelsalat äußerst lecker und eignet sich daher perfekt für die Mittagspause. Unsere Version dieses Klassikers überzeugt durch eine ausgewogene Zusammensetzung aus Gemüse, Hülsenfrüchten, gesunden Fetten und Kohlenhydraten.

Zutaten (für 2 große Portionen)

  • 2-3 Karotten
  • 1 Zucchini
  • 5-6 Frühlingszwiebeln
  • 150g Pilze (beispielsweise Austernpilze)
  • 1 Tasse frische grüne Sojabohnen (Edamame)
  • 2-3 EL Tamari
  • 1 TL Currypaste
  • 1 EL Erdnussmus
  • 200g breite Reisnudeln
  • 1 frische Zitrone

Zubereitung

Die Reisnudeln nach Packungsanleitung kochen. Für gewöhnlich werden sie in kaltem Wasser für rund 10 Minuten eingeweicht und anschließend zwei bis drei Mal gut abgespült. Danach werden sie gekocht. In der Zwischenzeit die Karotten und Zucchini in feine Streifen schneiden. Die Austernpilze ebenfalls in Streifen und die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Nun etwas Wasser in einen heißen Wok geben und die Karotten darin braten. Danach die Zucchini und die Pilze sowie die frischen, grünen Sojabohnen dazugeben und alles gut gar werden lassen. Mit Tamari ablöschen. Zum Schluss noch das Erdnussmus und die Currypaste einrühren und die abgetropften Nudeln unterheben. Mit einer Spalte Zitrone anrichten, die du dann frisch über deine Portion Pad Thai träufeln kannst. Wenn du möchtest, kannst du das Gericht noch mit etwas Koriander garnieren.

1 Tasse entspricht 240ml, also ungefähr einer handelsüblichen Tee-/Kaffeetasse. Wenn du öfters Rezepte mit Tassenangaben machst oder gerne selbst kreativ wirst, empfehlen wir dir amerikanische Cups (erhältlich auch auf Amazon). Hier wird Wert auf die Verhältnismäßigkeit der Zutaten gelegt im Gegensatz zum mühsamen Wiegen.

Edamame (Grüne Sojabohnen)

Das Wort Edamame kommt aus dem Japanischen und bedeutet übersetzt soviel wie „Bohnen am Zweig“. Weitläufig bekannt unter diesem Namen sind grüne, unreif geerntete Sojabohnen. Man kann sie in Asia- und Bioläden kaufen, teilweise auch in Supermärkten, tiefgekühlt und bereits ausgelöst wie Erbsen, oder noch in der Schote. In der Schote gekocht und beim Servieren mit etwas Meersalz bestreut schmecken sie besonders gut als kleiner Zwischensnack. Hier werden die einzelnen Bohnen mit den Zähnen aus der Schote gezogen ohne diese mitzuessen. Die ausgelösten Bohnen geben außerdem jedem asiatischen Gericht eine Extraportion Eiweiß und einen feinen Geschmack. Zudem enthält Edamame viel Eisen und Kalzium, Vitamin A und E, sowie hohe Anteile an Isoflavonen und Ballaststoffen. Diese Eigenschaften machen das Rezept aus Thailand in Kombination mit den Nudeln aus Reis zu einem vollwertigen, gesunden Gericht.

Wenn du keine Edamame zu Hause hast, kannst du diese am besten durch Tofu ersetzen.
Zusammenfassung
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Veganes Pad Thai
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