5 Sportarten für Training im Freien

5 Sportarten für Training im Freien

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Sobald die Temperaturen steigen, würde man am liebsten jedes Fitnessstudio nach draußen verlegen. Doch das ist gar nicht nötig, denn es gibt genügend Arten, dich auch im Freien zu bewegen. Wir haben fünf beliebte Sportarten zusammengefasst, die sich perfekt für den Sommer eignen, um dein Training nach draußen zu verlegen.

Gut für Körper und Seele: Trail Running

“Trail” bedeutet so viel wie Pfad und bezeichnet damit Wege über Wiesen, Waldboden und Schotterwege. Mit Trail Running bezeichnet man also einen Lauf über jede Strecke, die kein befestigter Fußweg ist. Trail Running eignet sich für Einsteiger genauso gut wie für fortgeschrittene Straßenläufer. Man muss also kein Profi sein, um mit Trail Running zu beginnen. Du musst auch nicht extra in die Berge reisen, um mit Trail Running zu starten, denn selbst in den meisten größeren Städten gibt es ein gutes Angebot an Trails. Dazu musst du nur in einschlägigen Foren, bei Laufverbänden oder Stadtwanderkarten nachschauen.

Gegenüber dem Laufen auf der Straße muss sich der Körper auf die unterschiedlichen Bedingungen des Untergrunds anpassen. So lernt dein Körper neue Bewegungsmuster kennen und kann so langfristig Verletzungen vorbeugen. Daher ist Trail Running auch als Alternativtraining für erfahrene Läufer empfehlenswert. Ein weiterer Vorteil ist das Eintauchen in die Natur – was beim Laufen auf der Straße oft zu kurz kommt.

  • Geeignet für: Anfänger, Fortgeschrittene und Profis
  • Benötigtes Equipment: Laufbekleidung, Trail Running-Schuhe, eventuell Trinkrucksack
  • Dauer: beliebig

Oberkörper stärken: Bouldern

Möchtest du deinen Rücken stärken und ist dir das Klettern mit dem Seil doch eine Nummer zu groß? Dann solltest du unbedingt Bouldern ausprobieren. Dabei klettert man stets ohne Seil und Gurt an Felsen oder künstlichen Kletterwänden in Absprunghöhe. Aus dieser Höhe kann man dann ohne Verletzungsgefahr jederzeit von der Wand abspringen. Oft wird man auch von einem “Spotter” zusätzlich unterstützt. Seit 2001 gibt es sogar Weltmeisterschaften im Bouldern. Die Szene ist seit einigen Jahren stark am Wachsen und macht vor keinem Alter oder Leistungsniveau Halt. Für den Einstieg werden in jeder größeren Stadt Einführungskurse angeboten, in denen du die Grundlagen des Boulderns erlernen kannst.

  • Geeignet für: Anfänger, Fortgeschrittene und Experten
  • Benötigtes Equipment: Boulderschuhe, Chalk (Magnesium), Chalkbag
  • Dauer: 30 bis 90 Minuten

Balance perfektionieren: Slacklining

Du möchtest deine Balance üben? Dann ist “Slacklining” genau das richtige für dich! Eine Slackline besteht aus einem Kunstfaser- oder Gurtband, welches meistens zwischen zwei Bäumen (mit entsprechendem Baumrindenschutz) gespannt wird. Diese Trendsportart ist in den Grundsätzen dem Seiltanzen ähnlich und eignet sich perfekt dazu, die Balance, Koordination und Konzentration zu trainieren. Was nach außen hin oft sehr einfach aussieht, erfordert viel Übung und Geduld. Bis man einige Meter auf der Slackline gehen kann, kann es mehrere Stunden oder gar Tage dauern. Es ist ein geniales, zusätzliches Training für alle Sportarten, welche eine gute Balance erfordern (wie zum Beispiel Klettern, Snowboarden oder Skifahren). Zum Einstieg empfehlen wir die Slacklines von Ultrasport.

  • Geeignet für: Anfänger, Fortgeschrittene und Profis
  • Benötigtes Equipment: Slackline
  • Dauer: beliebig

Intensives HIIT-Training: Freeletics ⬢

Möchtest du im Freien deine Ausdauer, Kraft und Koordination mit deinem eigenen Körpergewicht trainieren, so ist Freeletics eine sehr gute Wahl. Das sehr motivierende Trainingsprogramm verspricht ein hochintensives Training überall und jederzeit. Es eignet sich daher auch als kurzes aber intensives Workout im Freien. Du kannst dazu auf einen öffentlichen Trainingsplatz, in deinen Garten oder in einen Park gehen. Du benötigst nur die Freeletics App (kostenlos) und dein Smartphone. Die App bietet dir vorgefertigte Workouts für unterschiedliche Leistungsstufen, einzelnen Übungen und einen kostenpflichtigen Coach.

Wenn du dich für Freeletics entscheidest, solltest du bereits über eine gewisse Grund-Fitness verfügen und Sit-ups, Squats und Burpees beherrschen. Weitere Übungen wie Mountain Climbers kannst du ganz einfach mithilfe der App erlernen. In gewissen Grundzügen ähnelt Freeletics auch CrossFit, nur dass du keine Langhanteln, Kettlebells oder ähnliches dazu benötigst. Freeletics ist zu großen Teilen ein High Intensity Interval-Training (HIIT), das je nach Workout Kraft, Ausdauer oder Kraft-Ausdauer trainiert. Das bedeutet, dass sich Belastungs- und Erholungsphasen abwechseln. So werden beispielsweise in einer Runde 50 Sit-ups, Squats und Burpees gefordert, danach eine Pause eingelegt und danach wird mit 40 Wiederholungen fortgefahren.

  • Geeignet: Fortgeschrittene und Profis
  • Benötigtes Equipment: Smartphone und Freeletics App
  • Dauer: 5 bis 30 Minuten
Mehr zum Thema erfährst du hier: HIIT-Training: Hochintensive Workouts in kurzer Zeit.

Abenteuer erleben: Wandern

Du suchst nach einem Abenteuer? Dann such dir eine herausfordernde Wanderroute und pack genug Proviant und deine Freunde ein. Nicht umsonst erlebt Wandern eine regelrechte Renaissance. Wandern kombiniert ein angenehmes Herz-Kreislauftraining (das je nach gewählter Route auch sehr fordernd sein kann) mit einer wohltuenden Auszeit in der Natur. Falls du über eine sehr gute Ausdauer verfügst und schon Erfahrung im alpinen Gelände hast, kannst du dich auch schrittweise an Klettersteige herantasten. Am besten besteigst du aber schwierige Wanderrouten vor allem zu Beginn mit einem erfahrenen Bergführer. Falls du dir eine aktive Auszeit in der Natur über mehrere Tage wünscht, so kannst du auch eine mehrtägige Tour mit Aufenthalten auf authentischen Berghütten planen – vor allem in den Alpen ist das mittlerweile wieder eine beliebte Alternative zum eher weniger aktiven Wellnessurlaub.

  • Geeignet für: Anfänger, Fortgeschrittene und Profis
  • Benötigtes Equipment: Wanderschuhe und Rucksack
  • Dauer: beliebig (auch mehrere Tage)
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