Es ist ein großartiges Gefühl, schon etwas erledigt zu haben noch bevor andere Menschen aufstehen. Wer früher aufsteht, nimmt sich eher Zeit für ein Workout, eine kurze Meditation oder ein gesundes Frühstück. Eigentlich entspricht es auch unserem natürlichen Rhythmus, mit den ersten Sonnenstrahlen aufzustehen und den Tag so lange zu nutzen bis sie wieder untergeht. Unser Umfeld erlaubt es uns leider oft nicht, im Einklang mit dem natürlichen Rhythmus zu leben, aber mit unseren drei einfachen Tipps kannst auch du zum Frühaufsteher werden und so die ersten Stunden des Tages besser nutzen!

Bist du eine Nachteule?

Es gibt die Vermutung, dass es Menschen mit einem unterschiedlichen Biorhythmus gibt. Die einen sollen eher am Morgen gute Leistungen erzielen und die anderen eher in den Abend- und Nachtstunden. Wenn du glaubst, dass du zu den Letzteren gehörst und dich selbst als Nachteule bezeichnest solltest du dieses Gedankenkonstrukt vielleicht nochmal überdenken. Denn es ist viel wahrscheinlicher, dass du dir die produktiven Nachstunden über die Jahre antrainiert hast. Das Problem dabei ist, dass dein Körper langfristig darunter leider – im speziellen deine Hormone und dein circadianer Rhythmus.

Doch probiere es am besten einfach für dich aus, wie du dich nach ein paar Wochen des Frühaufstehens fühlst. Viele Menschen sind am Anfang skeptisch und später davon überzeugt, dass ihre Lebensqualität vom frühen Aufstehen profitiert.

Schrittweise früher aufstehen

Damit dir das Frühaufstehen einfacher fällt und um deinen Körper genügend Anpassungszeit zu geben, solltest du dir den Wecker nicht von einem Tag auf den nächsten auf die gewünschte Aufstehzeit stellen. Viel besser ist es, wenn du dir alle drei bis fünf Tage den Wecker 15 Minuten früher stellst, bis du an deinem Ziel angekommen bist. Wenn du also normalerweise um 9 Uhr aufstehst und künftig um 6 Uhr aufstehen möchtest dann dauert die Umstellung so rund eineinhalb bis zwei Monate. Vielleicht kommt dir das jetzt zu langwierig vor, aber durch die Schrittweise Umstellung passt sich dein Körper viel besser an und so wirst du die neue Gewohnheit auch leichter beibehalten.

Achte unbedingt darauf, auch genügend Schlaf zu bekommen. Zwischen sechs und acht Stunden Schlaf sollten trotz des Frühaufstehens drinnen sein, ansonsten riskierst du ein gefährliches Schlafdefizit!

Wecker weg vom Nachtkästchen

Wenn du deinen Wecker neben dem Bett liegen hast und immer wieder dazu neigst, die Snooze-Taste zu drücken, solltest du deinen Wecker am besten am anderen Ende des Schlafzimmers platzieren. So bist du gezwungen, aufzustehen, um den Wecker abzuschalten. Und wenn du schon einmal stehst ist die Wahrscheinlichkeit viel geringer, dass du wieder zurück ins Bett gehst. Wichtig ist dabei, dass du nicht zu rasch aufstehst, sitze dich kurz auf und dreh dann den Wecker ab. Und danach geht es am besten gleich für ein großes Glas Wasser in die Küche. Wenn du dir dann noch einen frischen Kaffee zubereitest, wirst du Top-Fit für den kommenden Tag sein!

Vorfreude am Abend

Freue dich schon am Abend auf den kommenden Tag. Das mag vielleicht banal klingen, aber wenn du kurz darüber nachdenkst, auf was du dich freuen kannst wirst du am nächsten Tag auch deutlich leichter aus den Federn kommen. Das kann auch etwas einfaches sein wie ein gutes Frühstück, ein morgendlicher Spaziergang, eine Yoga-Einheit oder ein Treffen mit Freunden. Am nächsten Morgen, sobald du aufwachst, erinnere dich daran, worauf du dich freust. Du kannst diese Dinge auch in einem kleinen Notizbuch festhalten.

Wie du besser schläfst, liest du hier: Besser Schlafen: 5 einfache Tipps
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