Sowohl Frauen als auch Männer können unter einem Ungleichgewicht ihres Hormonhaushalts leiden. Oftmals wird dann auf künstliche Hormone zurückgegriffen. Aber auch die Ernährung hat einen großen Einfluss auf die Balance der Hormone. Wir haben dir nachfolgend die fünf besten Lebensmittel für deine Hormon-Balance zusammengestellt.

Die richtige Hormon-Balance

Hormone sind wichtiger als man zunächst vermutet. Sie steuern die unterschiedlichsten Prozesse im Körper. Beispielsweise hängt unser Blutzuckerspiegel, unsere Laune und sogar unser Blutdruck von den komplexen Hormonsystemen in unserem Körper ab. In unserem Körper dienen Hormone als Boten und überbringen wichtige Informationen für unsere Körperfunktionen. Sie werden in unterschiedlichen Drüsenzellen produziert und über das Blut zu den passenden Rezeptoren gebracht. Gerät der Hormonhaushalt aus der Balance, so kann es unter anderem passieren, dass wir uns müde und antriebslos fühlen.

Die über unsere Nahrung aufgenommenen Nährstoffe beeinflussen zum Teil unser Hormonsystem. Manche Stoffe aus unserer Nahrung können sogar ernste Folgen für die Gesundheit haben. Bisphenol A (BPA), ein Weichmacher im Plastik, könnte beispielsweise zu Diabetes führen. Auch gibt es immer mehr Hinweise darauf, dass die Fruchtbarkeit von Männern negativ von manchen Stoffen in unserer Nahrung beeinflusst werden könnte. Es gibt zwar keine eindeutigen Hinweise, jedoch ist bei einer Kombination von vielen fragwürdigen Stoffen in unseren Lebensmitteln eine hormonartige Wirkung für Wissenschaftler durchaus vorstellbar.

Wenn du den Verdacht hast, dass dein Hormonhaushalt aus der Balance geraten ist, solltest du das unbedingt mit einem Arzt absprechen. Lebensstil, Bewegung und Ernährung können dir dabei helfen, dein Körper wieder in Gleichgewicht zu bringen.

Algen

Das Jod der Algen kann dir helfen, deinen Östrogen-Spiegel zu stabilisieren, das beweisen auch aktuelle Studien. Frische Meeresalgen wirken außerdem unterstützend bei Problemen mit den Schilddrüsen. Es gibt eine große Auswahl an Meeresalgen in unterschiedlichster Form. Du kannst frische Nori-Algen in den Salat geben, Algen-Flocken in Reis mischen oder Spirulina in deinen grünen Smoothie mixen.

Süßkartoffeln

Das Gemüse aus Südamerika schmeckt nicht nur köstlich, es ist auch voll mit wertvollen Nährstoffen. Sie enthalten sehr viel Vitamin B5, welches für die Gesundheit der Nebennieren essentiell ist. Es fördert außerdem die Ausschüttung von Sexualhormonen. Selbstgemachte Süßkartoffel-Chips am Abend sind also immer eine gute Idee. Süßkartoffeln kannst du übrigens roh, gekocht oder gegrillt genießen.

Kreuzblütler

Zu den Kreuzblütlern zählen viele unterschiedliche Gemüsesorten wie Brokkoli, Blumenkohl, Kohlrabi, Pak Choi, Radieschen und Meerrettich. Das darin enthaltene Indol-3-Carbinol kurbelt vor allem die weiblichen Hormone an. Generell wirkt sich naturbelassenes Gemüse sehr positiv auf die Gesundheit aus, da es den Körper mit vielen wichtigen Nährstoffen und Vitaminen versorgt.

Walnüsse

Die Nüsse in Gehirnform enthalten viel Omega 3 und sind eine gute Quelle für Melatonin, welches auch als Schlafhormon bekannt ist. Walnüsse enthalten außerdem wertvolle Phytohormone, die freie Radikale abfangen können. Das macht zwei bis drei Walnüsse zu einem perfekten Snack!

Kakao

Die im Kakao enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe wie Flavonoide sind als „Stresskiller“ bekannt und können nachweislich die Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortisol und Adrenalin regulieren. Zudem wird durch den Verzehr von Kakao die Produktion des Neurotransmitters Dopamin begünstigt und kann damit vor allem bei Stimmungsschwankungen hilfreich sein.

Wenn du gerne zu Schokolade greifst, dann solltest du vor allem zu hochwertiger, möglichst unbehandelter Bitterschokolade mit möglichst wenig Zucker oder einer ganzen Kakaobohne greifen.

Quellen & Links

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