100 gesunde Rezepte

Grünes Blattgemüse ist vollgepackt mit Nährstoffen, Vitaminen, Spurenelementen und Antioxidantien. Frisch gemixte Smoothies mit grünem Blattgemüse gleichen den Säure-Basen-Haushalt aus und sind gut für das Immunsystem. Das Chlorophyll der grünen Pflanzen wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf unsere Gesundheit aus. Deshalb sollte jeden Tag etwas Grünes auf dem Teller oder im Mixer landen. Häufig scheitert man aber an der Zubereitung und der Auswahl der Zutaten. So kann es schon mal passieren, dass der Smoothie eher braun statt grün wird. Damit dir das nicht passiert, haben wir dir die wichtigsten Tipps und 10 einfache Rezepte zusammengestellt!

Wenn du gerade mit grünen Smoothies startest, dann kann der Geschmack schon etwas gewöhnungsbedürftig sein. Außerdem kann der Körper unterschiedlich stark auf die grünen Kraftpakete reagieren. Es gibt Grüne Smoothies-Experten, die dabei von Entgiftungserscheinungen sprechen. Abgesehen davon stecken in grünen Smoothies auf jeden Fall viele wichtige Nährstoffe.

Verhältnis von Obst zu Gemüse

Oftmals wird der Fehler gemacht, das falsche Verhältnis zwischen Obst und Gemüse zu wählen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass ein Verhältnis von etwa 50:50 optimal ist. Das meint auch die einschlägige Literatur. Du füllst also deinen Mixbehälter am besten mit einer Hälfte Obst und direkt darauf gibst du dann die andere Hälfte grünes Blattgemüse. Zusätzlich füllst du dann noch etwa 1/3 bis 1/2 des Mixbehälters mit (am besten gefiltertem) Wasser auf. Mit dieser einfachen Formel solltest du stets einen cremigen Smoothie erhalten.

Bei leistungsschwächeren Mixern kann es hilfreich sein, zuerst nur das grüne Gemüse mit Wasser zu mixen und dann das Obst hinzuzufügen. Ein leistungsstarker Mixer ist daher für die regelmäßige Zubereitung von grünen Smoothies sehr zu empfehlen!

Weniger ist manchmal mehr

Besonders am Anfang solltest du nicht zu viele Zutaten in deinen Smoothie geben. Denn dadurch könntest du deinen Körper überfordern. Am besten kombinierst du ein bis zwei Obstsorten mit ein bis drei Gemüsesorten. Insgesamt solltest du zu Beginn nicht mehr als drei Zutaten (exklusive Wasser) für einen Smoothie verwenden. Sollte dir der grüne Geschmack zu heftig sein, dann solltest du sehr süße Obstsorten wie Bananen, Trauben oder auch Datteln verwenden. Als grüne Zutat eignen sich zu Beginn aufgrund des relativ neutralen Geschmacks vor allem Babyspinat und Feldsalat.

Verträgt man die grünen Smoothies über einige Wochen gut und fühlt man sich auch wohl damit, kann man nach und nach weitere Zutaten wie auch Wildkräuter und Superfoods hinzugeben. Vor allem frische, regionale Wildkräuter verfügen über wahre Powerkräfte!

10 einfache Rezepte

Nachfolgend findest du 10 Kombinationen ohne exotische Zutaten, die garantiert lecker schmecken und auch super einfach zuzubereiten sind. Diese Kombinationen sind vor allem auch für Neueinsteiger gut geeignet.

  • Ananas, Banane, Babyspinat, Wasser
  • Banane, Feldsalat, Gurke, Wasser
  • Banane, Erdbeeren, Babyspinat, Wasser
  • Banane, Birne, Mangold, Wasser
  • Ananas, Banane, Brennnesseln, Wasser
  • Banane, Mango, Radieschengrün, Wasser
  • Banane, Orange, Möhrengrün, Wasser
  • Orange, Zitrone, Blattsalat, Wasser
  • Banane, Grünkohl, Wasser
  • Ananas, Kiwi, Mangold, Wasser
Anstatt Leitungswasser kannst du auch Kokoswasser verwenden.

HCLF, vegan & Rohkost

Von grünen Smoothies kann jeder profitieren. Egal ob du dich „flexitarisch“, vegan, nach High Carb Low Fat (HCLF) oder rohköstlich ernährst – die leicht verfügbaren Nährstoffe in kompakter Form tun jedem Menschen gut! Falls du zunächst Probleme bei der Verdauung von grünen Smoothies hast, solltest du vorübergehend kleinere Mengen ausprobieren. Sofern du das auch noch nicht gut verträgst, kannst du probieren als erstes mehr Obst und Gemüse in deinen täglichen Speiseplan aufzunehmen.

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2 Kommentare

  1. Hallo Dominik,

    Vielen Dank für die Informationen über die Smoothies. Ich habe gehört man sollte ein Smoothie statt dem Frühstück nehmen. Da ich meistens nicht die Menge für einen Smoothie hinbekomme, nehme ich an diesen Tagen auch 2-3 Stunden später einen.
    Mich interessiert vor allen Dingen, welche Smoothies ich abends, vor allem nach dem Sport, nehmen darf. Ich mache 1x wöchentlich BBP (ziemlich tough) und 1x wöchentlich Yoga; beides abends.
    Vielen Dank, Danica

    1. Hi Danica,

      ja, man kann mit einem Smoothie ein Frühstück ersetzen wenn man möchte (ich mache das regelmäßig 🙂 ). Wie meinst du das mit den Hinbekommen? Ist der Smoothie zu viel für dich? Welche Menge bereitest du zu und welche Zutaten verwendest du?

      Nach dem Sport (vor allem wenn es wirklich ein anstrengendes Workout war) kannst du dir auf jeden Fall einen Smoothie zur besseren Regeneration genehmigen. Die Kohlenhydrate und das Grünzeug sorgen für eine bessere Erholung und wenn du noch ein wenig, hochwertiges, (veganes) Proteinpulver hinzugibst ist auch der Muskelaufbau sichergestellt.

      Falls dich das Thema Smoothies interessiert, dann empfehle ich dir außerdem noch diesen Artikel. 🙂

      Liebe Grüße,
      Dominik

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