Als Kind oft gehasst verbinden viele Menschen negative Erfahrungen mit dem grünen Kohl. Sein Reichtum an Mineralstoffen und Vitaminen wird immer wieder von den Medien hoch gelobt. Es werden regelmäßig neue Inhaltsstoffe entdeckt, die Brokkoli echte Superkräfte zuschreiben. Wir haben für dich das Power-Gemüse unter die Lupe genommen und stellen dir einige wissenswerte Fakten vor.

Italienischer Spargel

Man mag es kaum glauben aber Brokkoli stammt ursprünglich aus Asien, in Europa wurde er vor einigen hundert Jahren ausschließlich in Italien angebaut. Später wurde er als „italienischer Spargel“ auch nach England und in die USA gebracht. Heute wird das Kreuzblütengewächs in Europa hauptsächlich in Italien angebaut.

Mineralstoffe und Vitamine

In Brokkoli stecken eine Menge Mineralstoffe wie Calcium, Kalium, Eisen, Zink und Natrium. Außerdem enthält Brokkoli die Vitamine B1, B2, B6 sowie eine beachtliche Menge an Vitamin E und Vitamin C. Aufgrund dieser optimalen Nährstoffverteilung sollte das Gemüse bei sportlich aktiven Menschen regelmäßig auf dem Tisch stehen. Auch Herzpatienten profitieren von dem breiten Nährstoffspektrum.

Krebshemmende Wirkung

Besonders interessant sind die sekundären Pflanzenstoffen wie Flavonoide, Sulforaphan und Glucosinolate, da sie ein krebshemmendes Potential besitzen. Sulforaphan ist ein Antioxidans, welches effektiv vor freien Radikalen schützt. In verschiedenen Studien konnte mit drei Stück Brokkoli täglich eine krebshemmende Wirkung und eine Verstärkung der Chemotherapie festgestellt werden. Diese Wirkung konnte jedoch in Hinsicht auf die notwendige Menge der Inhaltsstoffe und die Zubereitungsart noch nicht vollkommen geklärt werden.

Richtige Zubereitung

Damit bei der Zubereitung des kalorienarmen Gemüses möglichst alle Nährstoffe erhalten bleiben, empfiehlt sich ein möglichst frischer Verzehr. Brokkoli sollte außerdem im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert werden. Eine besonders schonende Zubereitung ist das Dämpfen, da so die wasserlöslichen Nährstoffe wie Vitamin C erhalten bleiben. Beim Kochen direkt im Wasser gehen diese zum großen Teil verloren. Dies konnte auch in einer wissenschaftlichen Studie nachgewiesen werden.

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Man kann den grünen Superkohl aber auch roh essen und etwas zerkleinert in einen Salat geben. Auch die Blätter und die Stängel schmecken sehr gut roh. Die Blätter kann man außerdem in grüne Smoothies geben.

Brokkoli-Sprossen

Wenn du ein Keimgerät zu Hause hast, solltest du unbedingt probieren, Sprossen aus Brokkoli zu ziehen. Eine neue Studie der Universität Pittsburgh (USA) hat gezeigt, dass diese besonders positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben. So sollen frische Brokkoli-Sprossen besonders gut vor Mundhöhlenkrebs schützen. Hier soll auch der sekundäre Pflanzenstoff Sulforaphan eine wichtige Rolle spielen.

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