Pilinuss: Energiereicher Exot aus den Philippinen

Hast du schon von der Pilinuss gehört? Die Nuss mit dem harten Kern schmeckt nicht nur lecker cremig, sondern ist auch außerordentlich gesund. Somit ist sie eine gelungene Abwechslung zu den vielen Nusssorten, die du bereits kennst und liebst. Woher die Pilinuss kommt, wie sie geknackt wird und welche Nährstoffe sie enthält, haben wir für dich recherchiert. Eines bereits vorweg: es handelt sich um ein richtiges Superfood, das du unbedingt einmal ausprobieren solltest!

Ursprung der Pilinuss

Die Pilinuss kommt ursprünglich aus den Philippinen. Seit der Jahrtausendwende wird sie wieder vermehrt kultiviert und schafft es so auch langsam aber sicher in unsere Supermarktregale. Während Pilinüsse auf den Philippinen bereits geknackt angeboten werden, meist mit Honig oder Zucker kandiert, bekommt man die Nüsse bei uns mit Schale zu kaufen. Der Pilibaum ist in seiner Heimat deshalb so beliebt, weil er sogar Wirbelstürmen ohne Probleme Stand hält. Während der Großteil, also rund 70% der Bäume, auf einer einzigen philippinischen Insel gedeihen und kultiviert werden, gibt es außerdem wilde Pilibäume auf anderen philippinischen Inseln, in Neuguinea und in Nordaustralien. Aufgrund der Beliebtheit wird mittlerweile auch auf Hawaii versucht, den Pilibaum zu kultivieren.

Nährstoffe der Pilinuss

Die Pilinuss enthält auf 100 Gramm über 700 Kalorien. Damit ist sie deutlich fettreicher als Macadamia Nüsse, Paranüsse und Walnüsse. Auch ihr Magnesium Gehalt ist beachtlich. Pilinüsse enthalten deutlich mehr Magnesium als andere Nüsse. Neben Ballaststoffen und Proteinen enthalten sie ebenfalls Eisen, Kalium, Zink, Phosphor und Kalzium sowie die Vitamine A, B, C und E. Für den hohen Kaloriengehalt ist außerdem der hohe Anteil an gesättigten Fettsäuren verantwortlich. Pilinüsse können also ganz klar zu den gesündesten Nüssen gezählt werden.

Streng genommen sind Pilinüsse jedoch gar keine Nüsse sondern die Samen der Pilifrucht. Die Frucht ist sehr ölig und ähnelt in Form und Farbe einer Olive. In der Pilifrucht befindet sich der Kern, in der die Pilinuss versteckt sitzt. Die Fruchthaut wird auf den Philippinen traditionell gewürzt, gekocht und anschließend zu unterschiedlichen Gerichten verarbeitet. Das Fruchtfleisch, das im Geschmack an Süßkartoffeln erinnert, wird an Haustiere verfüttert. Die harte Kernhülle wird als Brennmaterial verwendet und wirkt auch gut gegen Moskitos.

In Nüssen stecken jede Menge Nährstoffe, aber auch eine beachtliche Anzahl an Kalorien. Doch machen Nüsse wirklich dick? Wir haben den aktuellen Stand der Forschung für dich zusammengefasst!

So knackst du die Pilinuss

Der essbare Kern der Pilifrucht ist von einer sehr harten Schale umgeben. Diese musst du knacken, um an die leckeren Nüsse zu kommen. Auf den Philippinen geschieht dies meist mit Macheten. Die Nüsse werden so bereits geknackt verkauft. Bei uns erhältst du Pilinüsse aktuell aber nur mit Schale. Handelsübliche Pilinüsse sind deshalb bereits an den Kanten vorgesägt, sodass du die Schale mit einem beigelegten Öffner einfach brechen kannst. Wenn du die Schale einmal durchbrochen hast, kannst du die Nuss mit oder ohne der braunen Haut genießen.

Verwendung von Pilinüssen

Pilinüsse kannst du im Grunde ganz gleich verwenden wie andere Nüsse auch. Meist werden sie einfach pur als energiereicher Snack konsumiert. Du kannst Pilinüsse aber auch zu einer pflanzlichen Milchalternative oder Nussmus verarbeiten. Die Pilinuss hat einen feinen und milden, buttrigen Geschmack und ist sehr cremig.

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