Heimische Superfoods: regional & gesund

Superfoods haben neben der Tatsache, dass sie besonders gesund sind, vor allem eines gemeinsam: sie kommen aus fernen Ländern und haben somit einen schlechten ökologischen Fußabdruck. Zudem zerstören viele von ihnen nicht nur das Land, auf dem sie angebaut werden, sondern machen sie als einstige Grundnahrungsmittel für die Bewohner ihrer Region unleistbar. Dabei gibt es auch bei uns heimische Superfoods, die den tropischen Superfoods in nichts nachstehen. Wir zeigen dir anhand von fünf Beispielen, wie du auch mit regionalen Superfoods perfekt mit Nährstoffen und Vitaminen versorgt wirst.

Regionale Beerenvielfalt

Vom Frühsommer bis zum Herbst ist die Auswahl an frischen Beeren sehr groß. Das solltest du nützen und am besten zu wilden Sorten greifen. Doch auch im Winter kannst du auf Tiefkühl Beeren zurückgreifen. Die kleinen Früchte sind nicht nur extrem kalorienarm, sondern noch dazu vollgepackt mit Antioxidantien. Diese schützen vor freien Radikalen und können somit potentiell Krebserkrankung vorbeugen. Am besten greifst du täglich zu einer Portion Beeren, zu denen übrigens auch Weintrauben und Rosinen zählen.

Nährstoffbombe Wildkräuter

Unsere heimischen Wildkräuter sind die regionale Antwort auf Moringa und Co. Dabei gibt es neben Brennnesseln noch viele andere essbare Kräuter zu entdecken, die auf den ersten Blick wie Unkraut wirken. Es zahlt sich also auf jeden Fall aus, einen Wildkräuter Workshop zu besuchen. Dadurch, dass diese Kräuter wild wachsen und gnadenlos der Witterung ausgesetzt sind, sind sie um einiges robuster als kultivierte Kräuter und enthalten deshalb auch ein Vielfaches an Nährstoffen. Außerdem enthalten sie viele Gerb- und Bitterstoffe, die in unserer heutigen Ernährung oft zu kurz kommen, jedoch sehr gesundheitsförderlich sind.

Heimische Vitamin C-Bombe

Wusstest du, dass sich eine der Vitamin C-reichsten Lebensmittel in unseren Vorgärten befindet? Die Hagebutte wird mit rund 1250mg Vitamin C auf hundert Gramm von kaum einer anderen Pflanze überboten. Hagebutten findest du vor allem im Herbst in rauen Mengen am Waldrand und kannst diese fast immer kostenfrei pflücken. Am beliebtesten ist ein Teeaufguss aus den kleinen roten Beeren. Du kannst sie jedoch entkernt auch roh genießen. Es gibt kaum heimische Superfoods, die mit dem Vitamin C Gehalt der Hagebutte mithalten können.

Nüsse und Samen

Nüsse und Samen versorgen dich nicht nur mit einer Vielzahl an gesunden Fettsäuren und hochwertiges Protein, sondern auch mit den unterschiedlichsten Mikronährstoffen. Kürbiskerne zum Beispiel sind neben Linsen ein großartiger Eisenlieferant. Auch Sonnenblumenkerne sind weitaus mehr als günstiges Vogelfutter, sie enthalten nämlich eine beachtliche Menge an Folsäure. Vor allem schwangere und stillende Frau sollten daher bei Sonnenblumenkernen reichlich zugreifen.

Kohlgemüse wie Brokkoli

In Kohlgemüse, das zu den Kreuzblütlern zählt, steckt eine große Menge an Eiweiß und Ballaststoffen auf so gut wie keine Kalorien. Zusätzlich enthalten sie sekundäre Pflanzenstoffe. Diese wirken entzündungshemmend und antibakteriell. Dabei gilt, je dunkler das Gemüse desto gesünder ist es. Greif also am besten zu Kohlgemüse wie Brokkoli, Wirsing, Grünkohl, Schwarzkohl und Rotkohl.

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