Wie gesund ist Hafermilch?

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Hafermilch wird immer beliebter als pflanzliche Alternative zu Kuhmilch. Sie kann sehr vielseitig eingesetzt werden, egal ob im Kaffee oder als Zutat in pikanten Speisen. Hafermilch ist sehr günstig, besteht aus regional verfügbaren Zutaten und oft sogar glutenfrei. Doch wie gesund ist Hafermilch eigentlich? Nachfolgend fassen wir den aktuellen Stand der Forschung zusammen und erklären, worauf du beim Konsum von Hafermilch achten solltest.

Aus was besteht Hafermilch?

Im Grunde besteht Hafermilch aus nur zwei Zutaten: Hafer(flocken) und Wasser. Bei der abgepackten Variante im Supermarkt kommen aber oft noch Zucker, Aromen und weitere Zusatzstoffe hinzu. Manche Zutaten dienen dem Geschmack, andere wiederum machen die Hafermilch länger und ungekühlt haltbar.

Die Zutatenliste eines beliebten Bio-Haferdrinks besteht beispielsweise aus:

  • Wasser
  • Hafer
  • Rapsöl
  • Kalzium aus Algen
  • Salz
  • Zitronensäure

Umweltfreundlich, gesund und günstig

Hafermilch ist eine sehr günstige und umweltfreundliche Kuhmilch-Alternative. Hafer wächst auch in Mitteleuropa und benötigt nicht viele Ressourcen beim Anbau. Im Anbau wird er oft als wasserhungrig bezeichnet. Doch durch regelmäßigen Regen, den man beispielsweise in Nordeuropa vorfindet, ist auch die Versorgung mit Wasser kein Problem. Die meisten Haferdrinks setzen außerdem auf einen biologischen Anbau.

Hafer enthält unter anderem Betaglucane, die vorteilhaft für die Herzgesundheit sein sollen. Das sind wasserlösliche Ballaststoffe, die dazu beitragen können, den Blutzuckerspiegel und die Cholesterinwerte zu stabilisieren. Schon ein Glas Hafermilch kann dabei ein gutes Drittel des empfohlenen Tagesbedarfs decken.

Generell halten die Ballaststoffe in der Hafermilch gesund und schützen auch vor Übergewicht, Schlaganfall und Diabetes. Meistens werden zwischen 25 und 50 Gramm Ballaststoffe pro Tag empfohlen. In 100ml Hafermilch finden sich rund 0,5 Gramm Ballaststoffe. Mit zwei Gläsern am Tag kann man also schon einen kleinen Teil der empfohlenen Tagesmenge abdecken.

Nährwerte

Im Vergleich zu anderen, veganen Milchalternativen schneidet der Haferdrink bei den Kohlenhydraten eher mittelmäßig ab und liegt damit knapp vor Vollmilch. Beim Eiweißgehalt kann auch die Hafermilch nicht mit Sojamilch mithalten. Hafermilch enthält rund 1,5g Fett. Der Fettgehalt ist also ähnlich wie bei Reis- und Mandelmilch eher gering.

Grundsätzlich kann man Hafermilch auf jeden Fall bedenkenlos zum Kochen und Verfeinern von Kaffee empfehlen. Sie kann täglich getrunken werden und dank der Ballaststoffe sogar einen wertvollen Beitrag bei einer veganen Ernährung liefern. Viele Barista setzen auf Hafermilch statt Sojamilch, da sie der nussige Geschmack mehr überzeugt.

Selbstgemachte Hafermilch als Alternative

Um unnötige Zusatzstoffe zu vermeiden, lohnt es sich auf jeden Fall, Hafermilch einfach selbst zu machen. Wenn bei dir der Haferdrink regelmäßig im Kaffee landet, sparst du so auch jede Menge Verpackung und Geld.

Möchtest du dennoch zu einem Haferdrink aus dem Supermarkt greifen, dann achte unbedingt auf folgende Kriterien:

  • Biologischer und nachhaltiger Anbau der Zutaten
  • Zucker- und Fettgehalt (am besten ohne Zuckerzusatz)
  • Keine Verwendung von unnötigen Zusatzstoffen

Quellen & Links

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