Frisch gepresste Säfte sind wunderbar dafür geeignet, eine Menge Nährstoffe und Vitamine in komprimierter Form zu tanken. Achtet man dabei auch noch auf die Zutaten, kann man mit frischen Säften eine entzündungshemmende Wirkung erzielen. Perfekt für Sportler und aktive Menschen, die für eine optimale Regeneration sorgen möchten. Nachdem wir bereits fünf entzündungshemmende Lebensmittel vorgestellt haben, haben wir dir nachfolgend fünf einfache Rezepte für entzündungshemmende Säfte zusammengefasst.

Entzündungshemmende Wirkung: in der Kombination liegt die Kraft

Für die Rezepte haben wir jeweils zwei oder mehr Zutaten zu einem wohlschmeckenden und effektiven Mix zusammengestellt. Manche Zutaten musst du in einem normalen Entsafter (wir haben einen einfachen Zentrifugen-Entsafter) auspressen, andere wiederum in einem Hochleistungsmixer oder Blender mixen. Möchtest du möglichst alle Vitamine erhalten und den Saft rohköstlich zubereiten, solltest du einen Slow Juicer verwenden. So bleiben die wertvollen Nährstoffe auch optimal erhalten. Alle Rezepte ergeben rund zwei Gläser (bzw. 1/2 Liter) besten Saft.

Beeren-Rhabarber-Saft

Beeren sind die besten, heimischen Superfoods, die es bei uns in Europa gibt. Die entzündungshemmende Wirkung der Pflanzenfarbstoffe in den Beeren wurde bereits wissenschaftlich nachgewiesen. In Kombination mit frischem Rhabarber-Saft kommen die Beeren besonders gut zur Geltung. Zunächst presst du einfach drei bis fünf frische Rhabarber-Stiele aus, dann gibst du den Saft gemeinsam mit einen Schuss Wasser und zwei Handvoll Beeren in den Mixer. Wenn du es etwas süßer haben möchtest, kannst du noch einen entsafteten Apfel oder auch eine kleine Banane in den Mixer hinzugeben. Mit der Banane entsteht dann allerdings eher ein Smoothie-artiges Getränk.

Brokkoli-Sellerie-Saft

Im grünen Kohl steckt nicht nur mehr Vitamin C als in Orangen, sondern auch eine Menge Kalium, Eisen und Zink. Damit ist der Brokkoli eines der besten heimischen Gemüsesorten mit entzündungshemmender Wirkung. Gemeinsam mit etwas Stangensellerie schmeckt der Saft pikant und lecker. Für zwei Gläser entsaftest du am besten ein bis zwei Brokkolis und drei bis fünf Stangensellerie-Stiele.

Ingwer-Apfel-Saft

Oftmals wird Ingwer nur in gekochten Speisen oder als Tee zubereitet, frisch gepresst sorgt der Ingwer für einen scharfen Kick. So können die entzündungshemmenden Wirkstoffe der Power-Knolle vom Körper besonders gut aufgenommen werden. Am besten nimmst du drei Äpfel und eine daumengroße Ingwer-Knolle zum Entsaften. Wenn du es etwas schärfer haben möchtest, kannst du auch gerne mehr Ingwer entsaften. Falls du außerdem frischen Kurkuma zu Hause hast, kannst du auch diesen entsaften und dazugeben.

Karotten-Orangen-Saft

Karotten sind der Klassiker zum Entsaften. Das vielseitig einsetzbare Gemüse steckt voller sekundärer Pflanzenstoffe wie Beta-Carotin. In Kombination mit Orangen schmeckt der Saft herrlich süß-sauer und sorgt für einen effektiven Vitamin C-Boost. Zunächst musst du drei bis fünf Orangen auspressen und dann rund ein halbes Kilo Karotten entsaften. Den Karotten- und Orangensaft mixt du dann am besten nochmals in einem Mixer kurz durch.

Rote Beete-Sellerie-Saft

Die Rote Bete ist bekanntlich eine wahre Power-Knolle, die auch noch regional (meistens über das ganze Jahr hinweg) verfügbar ist. In der Knolle steckt viel Vitamin C, Niacin, Eisen, Zink und Selen. Der Saft der Roten Beete wirkt nicht nur entzündungshemmend, er kurbelt auch die Bildung von Blut an. Wenn man etwas erkältet ist, kann der Saft wahre Wunder bewirken. Gemeinsam mit etwas Stangensellerie schmeckt der frisch gepresste Saft besonders gut. Hierzu nimmst du drei mittelgroße Rote Beete-Knollen und drei Stängel Stangensellerie. Viele Athleten setzen übrigens auch auf die leistungssteigernde Wirkung der Roten Beete vor einem Wettkampf oder vor anstrengenden Workouts.

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2 Kommentare

  1. Vielen Dank für die Inspirationen. Ich bin gerade am Saftfasten und kann mal wieder eine neue Mischung vertragen

    An Brokkoli und jegliche Art von Kohl habe ich mich nicht herangewagt. Ich bin sehr gespannt!

    1. Hallo Susi,

      Brokkoli ist tatsächlich etwas gewöhnungsbedürftig, schmeckt aber gemeinsam mit anderen Gemüsesorten echt toll! 🙂 Lass uns wissen, wie es dir geschmeckt hat. 😉

      Alle Gute noch für dein Saftfasten!

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